Israelische Kampfdrohnen für die Deutsche Bundeswehr

Die Deutsche Bundeswehr hat sich für die israelischen Kampfdrohnen der Israel Aerospace Industries entschieden. Am vergangenen Donnerstag wurde ein erster Vertrag für das Ausleihen von bis zu fünf Drohnen des Typs Heron TP, oder auf hebräisch Eitan, unterzeichnet. Die Kosten des Geschäfts betragen 600 Millionen Euro. Die Drohnen werden von Israel aus betrieben.

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Die Deutsche Bundeswehr hat sich für die israelischen Kampfdrohnen der Israel Aerospace Industries entschieden. Am vergangenen Donnerstag wurde ein erster Vertrag für das Ausleihen von bis zu fünf Drohnen des Typs Heron TP, oder auf hebräisch Eitan, unterzeichnet. Die Kosten des Geschäfts betragen 600 Millionen Euro. Die Drohnen werden von Israel aus betrieben.

Ein bedeutendes Geschäft wurde in der vergangenen Woche zwischen der Deutschen Bundeswehr und der Israel Aerospace Industries abgeschlossen, als ein erster Vertrag für die Verleihung von bis zu fünf israelischen Kampfdrohnen unterschrieben wurde. Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieder, war vor einigen Wochen auf einem Besuch in Israel und hat sich für die israelischen Drohnen entschieden und nicht für die Drohnen aus amerikanischer Herstellung. Die israelischen Kampfdrohnen des Typs Heron TP sollen bis zum Jahr 2018 an die Deutsche Bundeswehr übergeben werden.

Die Drohnen sollen von Israel aus betrieben und mit Raketen und Bomben versehen werden. Damit bestätigt Israel erstmals, dass die Drohnen mit Waffen bestückt werden können. Israel hatte bis jetzt nie die Benutzung von bewaffneten Drohnen bestätigt. In einem früheren Geschäft wurden israelische Drohnen von der Bundeswehr nur zu Aufklärungszwecken verwendet und von der Deutschen Luftwaffe betrieben.

Diesmal bat Deutschland ausdrücklich darum, die Drohnen zu bewaffnen. Die sehr großen Drohnen des Typs Heron TP können Ladungen von bis zu einer Tonne tragen. Sie sollen von Israel aus betrieben werden, um die sehr umständlichen europäischen Bestimmungen für Flugzeuge ohne Pilot zu umgehen und auch näher an ihren möglichen Einsatzorten zu sein.

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