Große Bedenken wegen verlorener Stimmen

Demonstranten drängen Mitte- und Mitte-Links-Parteien zu fusionieren, anstatt sich in kleinere Fraktionen aufzulösen

von Israel Heute Redaktion |
Israelis machen sich Sorgen, ihre Stimmen wegzuwerfen Foto: Tomer Neuberg/Flash90

Bis zu den nächsten Wahlen in Israel sind es nur noch zwei Monate, und viele Menschen sind besorgt, dass ihre Stimmen nicht zählen werden. Bei einer Demonstration in Tel Aviv zündeten Israelis am Donnerstag Kerzen vor künstlichen Grabsteinen für alle „verlorenen Stimmen“ Israels an.

Die politische Landschaft ist immer zerklüfteter geworden, besonders in der Mitte und links des politischen Spektrums.

Mehr noch, es ist zunehmend klar geworden, dass die Linke fast keine Chance hat, die Macht wiederzuerlangen, es sei denn, sie kann sich mit einer größeren Mitte-Rechts-Partei zusammentun.

Bei einer Versammlung am Donnerstag forderten die Demonstranten die Mitte- und Mitte-Links-Parteien dazu auf, sich vor der Wahl zusammenzuschließen, um so die Wahrscheinlichkeit von Stimmenverlusten zu verringern (besonders für Parteien, die am Ende an der Prozent-Hürde scheitern) und ihre Verhandlungsposition zu verbessern.

 

Um die aktuelle Situation besser zu verstehen, siehe: Wer wird Israels zerrissene politische Landschaft flicken?

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