Israel befindet sich in einer Zwickmühle, ähnlich wie der amerikanische Kampfpilot in Joseph Hellers Roman von 1961 Catch-22. Das Buch, in Deutschland auch unter dem Titel „Der IKS-Haken“ bekannt, ist eine Satire über die Absurdität des Krieges.
Zweiter Weltkrieg, 1944: Wer sich angstfrei und blind ins Feindesfeuer stürzt, ist verrückt. Und nur Verrückte können vom Einsatz befreit werden, wenn sie nämlich vom Flugarzt des Geschwaders als fluguntauglich begutachtet werden. Aber eigentlich ist jeder Pilot untauglich, der eine Todesmission freiwillig fliegen will. Somit wäre jeder, der um Freistellung bittet, ein vernünftiger Mensch, solche werden aber nicht freigestellt. Also muss der Protagonist immer neue Bombereinsätze fliegen. Der amerikanische Autor, der übrigens Jude ist, beschreibt damit das Dilemma, demnach ein Mensch oder auch ein Volk aufgrund widersprüchlicher Regeln einem Konflikt nicht entkommen kann. Ein einfaches Beispiel dafür sind junge arbeitsuchende, die immer wieder über dasselbe klagen: „Wie kann ich jemals Erfahrungen für einen Job sammeln, wenn ich ständig wegen...
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