Israel Heute Morgen

Ich hoffe, Sie sind gut in das neue Jahr gerutscht. Ich wünsche Ihnen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2018. Hier bei uns in der Redaktion wird sich nicht ausgeruht. Der 1. Januar ist in Israel ein ganz normaler Arbeitstag. Ein Landkreisvorsitzender, der den Schulunterricht wegen des neuen Jahres heute etwas später beginnen lassen wollte, wurde dafür scharf kritisiert. Die Zeitungen befassen sich heute mit den Protesten im Iran. Das Wetter: Kalt und endlich Regen.

Guten Morgen liebe Leser!

Ich hoffe, Sie sind gut in das neue Jahr gerutscht. Ich wünsche Ihnen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2018. Hier bei uns in der Redaktion wird sich nicht ausgeruht. Der 1. Januar ist in Israel ein ganz normaler Arbeitstag. Das heißt nun aber nicht, dass man bei uns in Israel nicht den Beginn des neuen bürgerlichen Jahres gefeiert hat. Das hat man ganz sicher, wie Sie auch auf unserem heutigen Titelfoto sehen können. Der Beginn des neuen Jahres wird nicht offiziell begangen, aber dennoch wird dies gerne als Grund zum Feiern genommen, warum auch nicht.

Dabei ging der Vorsitzende des Landkreises Menashe sogar noch einen Schritt weiter, als er vorgestern bekanntgab, dass der Unterricht in den beiden Schulen des Landkreises erst um 10 Uhr beginnen wird, aus Rücksichtnahme vor den Schülern, die den Beginn des neuen Jahres feiern wollten. Dafür wurde er dann von vielen Eltern scharf kritisiert. In Israel würde man sich nur nach den jüdischen Feiertagen richten, nicht nach christlichen. Auch das Bildungsministerium schaltete sich ein und ordnete an, dass der Unterricht normal wie immer zur ersten Stunde zu beginnen hat. Der Landkreisvorsitzende meinte es eigentlich nur gut und sagte, das neue bürgerliche Jahr würde ja auch von den israelischen Banken berücksichtigt werden, die gesamte Wirtschaft richtete sich doch nach dem bürgerlichen Jahr, warum sollte man das nicht feiern und sich ein erfolgreiches neues bürgerliche Jahr wünschen. Es müsse gar nichts mit der Religion zu tun haben. Nun ja, ich weiß jetzt allerdings nicht, ob die Schüler aus Menashe nun doch zur ersten Stunde erschienen sind, ich habe da meine Zweifel. Also, ein frohes neues Jahr 2018!

Kommen wir nun zum interessanten Teil von heute, dem Wetter. Ds neue Jahr fängt kalt an mit dem lang ersehnten Regen, Gewittern und Schnee auf dem Hermon-Berg. Wegen des Schneefalls ist der Berg heute für Besucher geschlossen. Auch morgen soll es es noch recht kalt sein, danach gehen die Temperaturen wieder nach oben. Sogar in Eilat sollen die Temperaturen heuter unter der 20 Grad Marke bleiben. Hier das Wetter in Israel für heute:

Vereinzelte Regenfälle im Norden und an der Küste, die sich im Laufe des Tages bis zum nördlichen Negev ausbreiten werden. Überschwemmungsgefahr an der Küste und Gefahr von Überflutung der Wadis im Osten und Süden. Auf dem Hermon-Berg schneit es. Für die Jahreszeit sehr niedrige Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 10 Grad, Tel Aviv 15 Grad, Haifa 14 Grad, Tiberias am See Genezareth 15 Grad, am Toten Meer 20 Grad, Eilat am Roten Meer 19 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist unverändert und liegt bei -214.38 m unter dem Meeresspiegel.

Schnee auf dem Hermon-Berg

Heute beschäftigen sich alle Zeitungen mit den Demonstrationen im Iran gegen das regime, immer mehr Menschen gehen dort auf die Straßen. Bald werden Millionen Demonstranten erwartet, steht auf der Titelseite von Jediot Achronot. Die Schlagzeile bei Israel Hayom lautet Wir wechseln die Regierung – oder sterben. Bei Maariv wird geschrieben, dass die Demonstranten auf dem Weg zu Rouhani sind.

Die Titelseiten von heute. Von links nach rechts: Maariv, Jediot Achronot, Israel Hayom

Hoffen wir, das sich im neuen Jahr 2018 vieles zum Guten wenden wird, dass es ein besseres, ein gutes und friedliches Jahr werden wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihenen einen wunderbaren Neujahrstag, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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