Israel Heute Morgen

Mein Fußweg zur Redaktion war heute früh endlich wieder angenehm. Es gab wieder frische Luft und der Himmel war bewölkt. Ein paar Worte über einen Plan, die Schulferien zu kürzen, die Maccabiah mit 10.000 jüdischen Sportlern aus 80 Ländern, darunter auch eine deutsche Delegation, und natürlich das Wetter für heute in Israel.

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Guten Morgen liebe Leser!

Mein Fußweg zur Redaktion war heute früh endlich wieder angenehm. Es gab wieder frische Luft und der Himmel war bewölkt. So könnte man den Sommer aushalten, doch diese „Abkühlung“ soll nicht von langer Dauer sein. Am Wochenende sollen die Temperaturen wieder nach oben gehen.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis wolkig mit einem weiteren Rückgang der Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 29 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Haifa 28 Grad, Tiberias am See Genezareth 36 Grad, am Toten Meer 38 Grad, Eilat am Roten Meer 39 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen weiteren Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -213.36 m unter dem Meeresspiegel.

Wie Sie im Wetterbericht sehen können, ist mit Abkühlung nicht gemeint, dass man sich jetzt eine Jacke mit einpacken müsste. Gegen Mittag wird es auch weiterhin warm sein, wie es sich für den Sommer eben gehört. Aber diese Wärme kann man aushalten. In Tel Aviv ist das natürlich eine ganz andere Geschichte. Dort ist es wegen der Luftfeuchtigkeit (wie oft werde ich Ihnen das noch erzählen…) sehr schwül. Nach einiger Zeit fühlt man sich dort so richtig „klebrig“, unangenehm. Nur am Strand, am Wasser, lässt es sich gut aushalten. Wir sind schon lange nicht mehr zum Strand gegangen, komisch, oder? Da wohnt man nur knappe 30 Minuten vom Mittelmeer entfernt und nutzt das nicht. Naja, ich gehe ja auch nicht jeden Tag in die Jerusalemer Altstadt. So ist es wohl, wenn man hier lebt. Die Umgebung wird zu einer Selbstverständlichkeit. Auch das Tote Meer ist ja nun wirklich nicht weit von hier. Auch dorthin lohnt sich ein Ausflug, denn die Strände dort wurden vollkommen neu renoviert. Aber die Sommerferien dauern ja noch eine Weile.

Der Strand von Ein Bokek am Toten Meer

Apropo Schulferien, heute früh las ich in der Zeitung, dass geplant ist, sieben Ferientage im Jahr zu streichen. Mit diesem Plan möchte die Regierung besondern den Eltern kleinerer Kinder der Schulklassen eins bis drei sowie der Kindergärten entgegenkommen. Denn für sie ist es oft nicht leicht, in den langen Ferien für die Kinder Zeit zu haben. Denn die Eltern haben nicht so viel Urlaub. Man hat nur so zwischen 12 und 26 Urlaubstage im Jahr. Teile dieses Programms sollen schon im kommenden Schuljahr umgesetzt werden. So sollen unter anderem die freien Tage nach Feiertagen wie dem Pessach-Fest oder dem Laubhüttenfest – Sukkot gestrichen werden. Ich kann das gut verstehen. Die Kinder haben wirklich lange genug Ferien. Die Frage ist nur, ob die Lehrer da mitspielen werden. Als Ausgleich sollen sie dann sieben Ferientage bekommen, die sie sich frei wählen können, die Schulen müssen sich dann um Aushilfslehrer kümmern. Ob das schon im nächsten Jahr gelingen wird?

Wir zuhause haben damit kaum noch etwas zu tun. Unser jüngster Sohn beginnt nach dem Sommer seine zwei letzten Schuljahre, danach sind wir durch. Wie schnell doch diese ganzen Jahre vergangen sind.

Seit einigen Tagen kann man hier in Jerusalem viele Gruppen von jungen Sportlern sehen, die durch die Stadt laufen. Als ich auf meinen Bus wartete, sah ich eine italienische Gruppe, einen Tag später traf ich eine Gruppe von jungen Sportlern aus den USA. Und das hat seinen Grund. Heute Abend wird im Jerusalemer Teddy Stadion die Maccabiah eröffnet. Die Maccabiah ist die jüdische Olympiade. 10.000 jüdische Sportler und weitere 22.000 Fans aus 80 Ländern werden heute bei der feierlichen Eröffnung dabei sein. Einige Wettbewerbe haben schon vorgestern begonnen. Auch Deutschland ist natürlich bei der Maccabiah vertreten und schickt erstmals sogar eine Eishockeymannschaft nach Israel.

Die Jerusalemer Pais-Arena neben dem Teddy-Fussballstadion wurde in eine Eishalle umgewandelt. Das ist gerade bei der Sommerhitze doch sehr angenehm.

Wenn sie die deutsche Delegation bei ihrer Teilnahme an der Maccabia verfolgen wollen, dann können Sie das über die Facebookseite von Makkabi Deutschland tun. Hier ein erster Bericht aus Israel:

Mehr über die Maccabiah später in unseren Meldungen.

Und jetzt wünsche ich Ihnen einen angenehmen und friedlichen Donnerstag. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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