Vor über hundert Jahren, in den letzten Monaten des Jahres 1913, brach ein Kampf aus, der letztlich über die Zukunft des jüdischen Staates entscheiden sollte. Schüler, Lehrer, Eltern und Menschen in den Straßen Israels schlossen sich zusammen, um für die Seele und das Überleben einer jüdischen, hebräischsprachigen Nation zu kämpfen. Denn ohne Hebräisch könnte die jüdische Nation nicht überleben.
Dass Hebräisch die Sprache des entstehenden jüdischen Staates werden würde, war überhaupt nicht offensichtlich, da es viele Mitstreiter gab.
Die populäre und verlockende europäische „culture française“ war die erste, die die nach Israel zurückkehrenden Juden in ihren Bann zog. Als vor über 150 Jahren die erste Landwirtschaftsschule Mikve Yisrael gegründet wurde, sagte David Ben Gurion über diese Einrichtung: „Ohne Mikve Yisrael hätten wir kein Land“. Zunächst legten ihre Gründer fest, dass sie „nur französischsprachig“ sein würde. Eine öffentliche Entrüstung brach aus, es folgten Aufstände und Streiks, in deren Zuge die Mikwe und andere ausschließlich französische Einrichtungen in Israel schließlich gezwungen waren,...
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