Haus von Terroristen zerstört

Israelische Sicherheitskräfte haben am frühen Morgen die Wohnung des Terroristen zerstört, der im März einen 19-jährigen Soldaten und einen 47-jährigen Rabbiner und Vater von 12 Kindern ermordet hatte.

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Foto: IDF

Israelische Sicherheitskräfte waren in der vergangenen Nacht im Dorf Zawia in Samaria tätig und haben dort am frühen Morgen das Haus des Terroristen Omar Abu Laila zerstört. Dieser hatte am 17. März bei einer Schuss-Attacke den 19-jährigen Soldaten Gal Keidan und den 47 Jahre alten Rabbiner Ahiad Ettinger, Vater von 12 Kindern, getötet.

Während der Zerstörung des Hauses, die mehrere Stunden in Anspruch nahm, kam es zu Ausschreitungen durch Bewohner es Dorfes. Die Zerstörung des Hauses wurde vor einer Woche vom Obersten Gericht genehmigt, nachdem es einen Einspruch der Familie des Terroristen abgelehnt hatte. Die Familie bezeichnete die Hauszerstörung als eine nicht gerechte Kollektivstrafe. Das Gericht erwiderte in seiner Ablehnung des Einspruches, das der Vater des Terroristen die Tat seines Sohnes in seinem Facebook-Konto gelobt habe und damit weitere Terroranschläge unterstützt habe.

Die Zerstörung des Hauses dauerte länger als üblicherweise, da nur die Wohneinheit des Terroristen zerstört werden sollte mit einem minimalen Schaden anderer Wohneinheiten.

Der Terrorist Omar Abu Laila wurde von den israelischen Sicherheitskräften nach einer dreitägigen Verfolgung während eines Schusswechsels erschossen.

Immer wieder stellt sich die Frage über die Effektivität der Hauszerstörungen als Mittel zur Abschreckung vor weiteren Terroranschlägen. Wie bereits bekannt ist, “belohnt” die Palästinensische Autonomiebehörde Morde an Israelis und zahlt den Terroristen und deren Familienangehörigen ein monatliches Gehalt. Auch wird den Angehörigen der Terroristen bei dem Wiederaufbau der zerstörten Häuser geholfen.

Die israelische Regierung hatte vor einiger Zeit entschieden, wegen der Gehälter für die Terroristen Steuergelder der Palästinensischen Autonomiebehörde einzubehalten. Ob es dadurch nun weniger Terroranschläge geben wird, wird die Zukunft zeigen.

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