MitgliederGespräch mit Smadar Katz

Die kollektive Ablehnung, die Kulturministerin Miri Regev von israelischen Künstlern entgegenschlägt, wirft Fragen auf: Was ist „künstlerischer Aktivismus“ und was macht dieser mit der Kunst?

von Tsvi Sadan |
Foto: Smadar Katz

Der Zweck des Künstlermagazins Erev Rav, beispielsweise, besteht darin, eine multikulturelle, demokratische, pluralistische Diskussion über Kultur anzustoßen. Einfacher gesagt, Erev Rav unterstützt die Idee einer Transformation Israels in einen demokratischen, nicht-jüdischen Staat.

 

Wie ich während meines Interviews mit Smadar Katz lernen durfte, wird die israelische Kunstszene von Progressiven dominiert, die entscheiden, welche Art Kunst welchen Israelis im Nationalmuseum oder anderen öffentlichen Einrichtungen gezeigt wird. Katz wird als eine der besten Portraitmaler und Kunstlehrer in Israel gehandelt. Sie hat bereits schätzungsweise 10.000 Studenten in ihrer bescheidenen Tel Aviver Kunstschule unterrichtet. „Meine Arbeit“, erklärt sie mir, „besteht darin, die Träume der Menschen wahr werden zu lassen.“

 

Ihr Lieblingsmotiv sind unbekleidete Frauen, was ihr oft Ärger einbringt. Die meisten Galerien, sagt sie, schrecken davor zurück, religiösen Kunden zu nahe...

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