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MitgliederEinblick ins messianische Judentum – Teil IV

Geburt des
messianischen Juden

Betende Hände Bibel
Foto: Pixabay

Geburt des messianischen Juden Juden, die an Jesus glauben, werden heute im Allgemeinen „messianische Juden“ genannt, eine Bezeichnung, die erst in den 1940er Jahren populär wurde. Zuvor, und insbesondere dem Anstieg der protestantischen Mission unter den Juden im frühen 19. Jahrhundert geschuldet, nannten sie sich „jüdische Christen“ oder „hebräische Christen“, die sich nichtsdestoweniger mit der einen oder anderen protestantischen Kirche verbunden fühlten.

Diese Bezeichnungen sind seit der Unabhängigkeit Israels aus der Mode gekommen, sie zeigen jedoch eine bedeutsame Änderung gegenüber den früheren Generationen der Juden auf, die ihre jüdische Identität ablegten, sobald sie den christlichen Glauben annahmen. Diese neue Selbstbenennung dagegen war gleichzusetzen mit der Bekundung der jüdischen Identität, weil fast alle Judenchristen vorher dermaßen in der Kirche assimiliert waren, dass sie keinen jüdischen Lebensstil mehr pflegten.

Mit der Geburt des Zionismus im späten 19. Jahrhundert schrieb man den Begriffen „jüdische“ bzw. „hebräische Christen“ noch die Akzeptanz der zionistischen Vision zu. Mit der Zeit wurde aber immer mehr christlichen Juden in Israel unterstellt, mit den Briten gemeinsame...

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Patrick Callahan

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