MitgliederDie Verlagerung der Werte

Das Entzünden der Fackeln markiert seit 1949 jedes Jahr das Ende des ernsten israelischen Gedenktages und den Beginn des fröhlichen Unabhängigkeitstages.

von Tsvi Sadan |
Foto: Hadas Parush/Flash90

Dabei zünden 12 Personen Fackeln an, die die 12 Stämme Israels symbolisieren. Die Zwölf werden von einem besonderen Komitee ausgesucht, das dem Ministerium für Kultur und Sport untersteht. Gewählt werden Menschen, die die Werte repräsentieren, für die Israel steht. Jeder führt die ehrwürdige Aufgabe nebst einer kurzen Ansprache mit den Worten aus: „Zur Ehre des Staates Israel.“

Idealerweise repräsentieren die zwölf Individuen das Beste, was Israel zu bieten hat, im Einklang mit dem Motto des jeweiligen Unabhängigkeitstages. So war beispielsweise 1960 das Thema der 100. Geburtstag Theodor Herzls. Das Komitee bestimmte als Fackelträger sechs ältere Zionisten sowie sechs Repräsentanten verschiedener Gemeinden in der Diaspora. Das vorherrschende Thema der 1960er Jahre war die Anerkennung der jüdischen Siedlungsprojekte in ganz Israel. 1969 trugen Einwohner von Siedlungen entlang der Landesgrenzen die Fackel, die von den Nachbarstaaten noch als illegale militärische Außenposten angesehen wurden.

Die Unabhängigkeitstage in den 1950ern und 1960ern hoben die Wichtigkeit der Einheit diverser jüdischer Gemeinden hervor, die aus so unterschiedlichen Ländern wie Marokko, Polen, Iran oder Bulgarien kamen....

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