MitgliederDie Herausforderung von „Religion und Staat“ in Israel

Wenn wir aufhören, Religion und Staat als Nullsummenspiel zu betrachten, werden wir in der Lage sein, in entscheidenden Fragen viel mehr Fortschritte zu machen

Israelis protestieren gegen die Vorherrschaft des Oberrabbinats in den religiösen Angelegenheiten des jüdischen Staates. Foto: Hadas Parush/Flash90

Obwohl die „Regierung des Wandels“ im ersten vollen Monat ihres Bestehens auf erhebliche Hindernisse gestoßen ist, hat diese Woche gezeigt, dass im komplexen Bereich von Religion und Staat in Israel tatsächlich ein Wandel stattfindet.

In der vergangenen Woche hat der jüdische Staat bewiesen, dass entgegen der landläufigen Meinung Fortschritte in Fragen der Religion und des Staates möglich sind, ohne das gesamte System zu demontieren. Matan Kahana, Israels neuer Minister für religiöse Dienste, stellte am 20. Juli eine neue Reform vor, die den Kaschrut-Markt des Landes betreffen soll. Die Reform zielt darauf ab, einen großen Teil des Sektors zu privatisieren und so mehr Wettbewerb zwischen mehreren Organisationen zu schaffen, die Kaschrut-Bescheinigungen ausstellen, und so das Monopol des Oberrabbinats zu beenden, das seit der Gründung Israels besteht.

Auf den ersten Blick mag es so aussehen, als sei diese Art von Reform eine Kriegserklärung an das Oberrabbinat und einen bedeutenden Teil der orthodoxen jüdischen Gemeinde Israels, die nur vom Rabbinat ausgestellte Kaschrut-Bescheinigungen akzeptiert. Dies war...

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