ANALYSE: Warum der Mossad den Al-Qaida-Führer al-Masri ermordet hat FBI
Konflikt

ANALYSE: Warum der Mossad den Al-Qaida-Führer al-Masri ermordet hat

Der Mossad hat es wieder einmal geschafft.

Lesen

Nach der gewagten und mittlerweile berühmt gewordenen nächtlichen Aktion im Januar 2018 in einem Viertel von Teheran, bei der ein großer Teil des geheimen iranischen Nukleararchivs entwendet werden konnte, war die israelische Spionageagentur im August dieses Jahres erneut undercover auf iranischem Boden aktiv.

Am 7. August 2020 töteten Mossad-Agenten der Kidon-Einheit den zweiten Befehlshaber der Al-Qaida, Abu Muhammad al-Masri, sowie seine Tochter Maryam, die Witwe von Hamzah bin Laden, dem Sohn von Osama bin Laden.

Berichten zufolge hatte der Mossad beschlossen, al-Masri auszuschalten, weil dieser neue Terroranschläge auf Ziele in der israelischen oder jüdischen Diaspora geplant hatte.

Die New York Times berichtete, dass der Mossad al-Masri auf Geheiß der US-Regierung tötete, die eine Belohnung von 10 Millionen Dollar für Informationen über seinen Aufenthaltsort ausgesetzt hatte.

Dies scheint jedoch unwahrscheinlich.

Zunächst einmal wurde al-Masri auch von Israel gesucht, weil seine Männer im Jahr 2002 versucht hatten, ein Flugzeug der israelischen Arkia Airlines abzuschießen, das mit 271 Menschen an Bord vom Mombasa International Airport abgeflogen war.

Die Raketen verfehlten das Flugzeug nur knapp. Es wurde...

Kommentare

Nur Mitglieder können Kommentare lesen und schreiben.