Aktuelles zur Verhinderung der Judenmissionierung

Anbei ist ein kurzer Bericht über die jüngsten Versuche, das jüdische Volk in Israel daran zu hindern, das Evangelium von Jeschua (Jesus), dem Messias, verkündet zu bekommen.

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Anbei ist ein kurzer Bericht über die jüngsten Versuche, das jüdische Volk in Israel daran zu hindern, das Evangelium von Jeschua (Jesus), dem Messias, verkündet zu bekommen.

Wie ein Bürgermeister messianische Juden unterstützt

„Wie entsetzlich ist es doch, dass man dabei zusehen muss, wie liebe, unschuldige Juden, die, nachdem sie die Qualen des Holocaust und der Gräueltaten des Kommunismus erlebt haben, dazu gezwungen werden, an einer messianischen Missionsveranstaltung teilzunehmen, die vom Rathaus unterstützt wird.“

So begann der Brief an Yechiel Lasri, Bürgermeister der Stadt Ashdod in Israels Süden, nachdem anti-messianische Organisationen erfuhren, dass messianische Juden einen Saal der örtlichen Gemeinde gemietet und einen Abend zu Ehren der Überlebenden des Holocaust organisiert hatten. In dem Brief forderte Rabbi Benjamin Vulcan, der 2013 wegen Gewalt gegen messianische Juden verhaftete antimessianische Außendienstmitarbeiter, den Bürgermeister auf, diesen „messianischen Missionaren“ die Nutzung dieser Räumlichkeiten zu untersagen.

Der Bürgermeister hatte sich mehrmals mit den messianischen Juden getroffen, und anti-messianische Gruppen in der Stadt äußerten sich besorgt darüber, dass Bürgermeister Lasri mit ihnen viel zu gut befreundet sei. Rabbi Vulcan sagte im Radiosender Jewish Voice, dass er und seine Organisation sich jetzt bei orthodoxen Mitgliedern der Knesset für die Absetzung des Bürgermeisters Lasri einsetzen.

Spendensammlungen im Kampf gegen messianische Juden

Eine kürzlich durchgeführte Spendenaktion für die anti-messianischen Organisationen Jad LeAchim und Or LeAchim verkündete, dass die Missionare 156 messianische Gemeinden im ganzen Land gebildet haben. „Sie warten an jeder Ecke auf uns“, klagt ein Rabbiner der Organisation. Die Anti-Messianischen behaupten, dass messianische „Missionare“ es auf junge Menschen und diejenigen abgesehen haben, die ihr jüdisches Erbe nicht kennen, um sie dazu zu bringen, „zum Christentum zu konvertieren“. Messianische Juden bezeichnen sich jedoch nicht als Christen, sondern sie halten daran fest, dass ihr Glaube an Jesus die Erfüllung ihres jüdischen Erbes ist.

In ihrem Aufruf um finanzielle Hilfe für den weiteren Kampf gegen die messianischen Juden verwendete Jad LeAchim jenen Abschnitt in der Torah über Israels Krieg gegen Amalek, um die „satanischen“ messianischen Feinde zu „vernichten“, die das jüdische Volk zerstören wollen. In der Anzeige der Spendenaktion behauptet die Gruppe, sie müsse jeden Tag rund um die Uhr gegen die messianischen Juden kämpfen, um die Juden vor deren verfluchtem Würgegriff zu retten. Au Weia! (Oj Wej!)

Purim

Jad LeAchim berichtet, dass eine „Kirche der messianischen Juden“ in Ramat Gan versucht, die an ihrer Gemeinde vorbeigehenden Menschen zu überzeugen, an Jesus zu glauben. Die anti-messianische Gruppe sagt, dass alle, die an der „bedrohlichen Missionsgefahr“ vorbeigehen, gewarnt werden müssen. Sie arbeiten auch daran, die Schließung der messianischen Gemeinde zu erreichen.

Aus Protest gegen die messianische Versammlung, die dieses Jahr in ihren Räumlichkeiten Purim feiert, hat Jad LeAchim ein großes Schild in einer benachbarten Synagoge angebracht, um die Öffentlichkeit vor der „Verkleidung“ der messianischen Missionare zu warnen; eine Anspielung auf die Tradition, an Purim Kostüme zu tragen.

Als die anti-messianische Gruppe von der messianischen Purim-Veranstaltung erfuhr, entschied sie sich in einer merkwürdigen Wendung, als Alternative hierzu auch ihre eigene traditionelle Lesung der Rolle Esther in jener benachbarten Synagoge zu organisieren. Am Ende lasen sowohl die messianischen Juden, als auch die orthodoxen Juden die Schriftrolle Esther direkt nebeneinander. Auf einen doppelten Purim-Segen für dieses Jahr!

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