Lange bevor im Mittelmeerraum darüber diskutiert wurde, wer den Hummus erfunden hat, erfanden die Ägypter eine billige Speise. Sie machten die im ägyptischen Königreich massenhaft angebaute ägyptische „Sau- oder Favabohne“ zum Arme-Leute-Essen. Gekocht und grob püriert, serviert mit Olivenöl und Pitot (Fladenbrote), wurde die Bohne Nationalgericht. Als später der Hummus erfunden war, diente sie nur noch als Beilage. Ich mag sie allerdings am liebsten als Hauptgericht.
Yagils Tipps: Man kann entweder getrocknete Favabohnen verwenden, sie einweichen und über Nacht im Kühlschrank lassen, danach eine Stunde im Schnellkochtopf garen; oder bereits gekochte Bohnen aus der Dose nehmen. Die Flüssigkeit wird nicht mitgekocht, daher die Bohnen seihen. Wie bereits erwähnt, kann das Ful als Hauptgericht gereicht werden. Dazu zwei gehäufte Esslöffel hochwertige Techina (Sesampaste) in die Mitte, oder zwei gehäufte Esslöffel Bohnen in die Mitte eines Hummussalats geben. Immer gehört hochwertiges Olivenöl darüber. Ich serviere mit frischen Pitot, Zwiebeln, Essiggurken und Oliven.
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