Mitglieder18-jähriges Mädchen hingerichtet: Sie wollte ihren Cousin nicht heiraten

Ehrenmorde sind eine Plage, die in der arabischen Welt noch immer gang und gäbe sind, obwohl sie weder von der Religion noch vom Staat unterstützt werden.

von Edy Cohen |
Junge arabische Frauen müssen einen sehr geraden Weg gehen, oder sie riskieren, "Schande" über ihre Familie zu bringen und von ihren eigenen Verwandten ermordet zu werden. Foto: Kobi Gideon/Flash90

Ein 18-jähriges Mädchen ist in Syrien durch ein Erschießungskommando regelrecht hingerichtet worden, weil sie sich geweigert hatte, ihren Cousin zu heiraten. Es war eine gnadenlose Hinrichtung im Stil der Nazis für das 18-jährige Mädchen, das mit ihren Eltern und ihrem Bruder aus der Region Al-Hasaka im Nordosten Syriens stammt. Ihr Name ist Aida al-Hamoudi Al-Saeedo. Al-Hamoudis Eltern hatten geplant, dass sie, wie es in ihrem Stamm üblich ist, einen Cousin heiratet. Viele in der muslimischen Welt heiraten immer noch einen Cousin, und schon im Kindesalter wird ihnen gesagt: „Wenn du erwachsen bist, wirst du deinen Cousin heiraten.“

Doch sie hatte andere Pläne, lehnte diese Heirat ab und brannte mit einem anderen jungen Mann durch, in den sie verliebt war. Als ihre Eltern, Familie und Freunde sie schließlich fanden, zahlte sie dafür einen hohen Preis. Sie wurde ermordet, weil sie die Ehre der Familie geschändet hatte.

Praktisch alle Mordfälle, bei denen es um „Schändung“ der Familienehre geht,...

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