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Sommerferien mit Papa

Normalerweise schreibt mein Vater auf dieser Seite, doch in den vergangenen Sommermonaten hat eine Krankheit ihn am Schreiben gehindert. – Aviel Schneider erzählt von seinem Vater.

Normalerweise schreibt mein Vater auf dieser Seite, doch in den vergangenen Sommermonaten hat eine Krankheit ihn am Schreiben gehindert. Seit zwanzig Jahren nun muss mein Vater sich immer wieder Operationen am Kopf unterziehen. Er selbst hat darum nie großes Aufheben gemacht. Die jetzt erfolgte siebente Kopfoperation hat ihm diesmal aber weit mehr zugesetzt als die vorherigen. Noch geht es ihm nicht allzu gut. Zwei Wochen nach dem Eingriff wurde eine Hirnhautentzündung diagnostiziert, die knapp zwei Wochen auf der Intensivstation behandelt werden musste. Danach wurde er in die Neurochirurgie verlegt. Zehn Tage später durfte er nach Hause, aber die Freude währte nicht lang: Nach ein paar Tagen äußerte der Hausarzt den Verdacht, dass sich im rechten Arm ein Blutgerinnsel gebildet hat. Also wieder für zwei Tage ins Krankenhaus. Während seiner stationären Behandlung wechselten wir uns im Krankenzimmer ab. In unserer Familien-Whats-App kursierte täglich eine Art Dienstplan, wer morgens, mittags, nachmittags und abends bei Ludwig „Schicht“ hat.

Das war bei uns allen gar nicht so einfach zu planen. Wir alle sind in einem turbulenten Alltag eingespannt. Dieser Sommer lief total schief, so hatte ich mir die heißen Sommermonate nicht vorgestellt. Aber auch unser Vater Ludwig zieht die Aufmerksamkeit der Menschen nicht gern vom Krankenbett aus auf sich. Sein ganzes Arbeitsleben lang steht er zwar gern im Mittelpunkt, aber nicht um seiner Ehre willen, sondern mit einer Mission. Sei es vor Publikum, am Schreibtisch oder vor der Fernsehkamera. Ich denke nicht, dass er schon alles gesagt und geschrieben hat. Diese Situation hat uns allen sehr zugesetzt, besonders unserer Mutter, die knapp 80 ist, aber dennoch tapfer und kräftig mitangepackt hat. Wir stellten sie am Nachmittag nach ihrem Mittagsschlaf ein. Nun pflegen wir unseren Vater zu Hause und hoffen, dass Gott ihn wieder stärkt und fit macht. Inmitten dieser Umstände lernen wir uns in der Familie gegenseitig neu und anders kennen. Unser Vater Ludwig und auch wir danken Ihnen, für Ihr Gebet. So ist es…

Den Artikel finden Sie in der kommenden Ausgabe von Israel Heute!

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Patrick Callahan

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