Die Palästinensische Autonomiebehörde hat in der vergangenen Woche offiziell das Palästinensische Museum für Kunst, Geschichte und Kultur in Ramallah eröffnet. Es handelt sich um das grösste Projekt, was jemals von der Palästinensischen Behörde ausgeführt wurde. Die Errichtung das Museums hat einem Bericht der New York Times zufolge 24 Millionen Dollar gekostet.
„Dieses Museum soll der ganzen Welt zeigen, dass wir hier gewesen sind und dass wir hier bleiben werden, um unseren unabhängigen Staat zu festigen,“ sagte der palästinensische Präsident Mahmud Abbas bei der Eröffnung. Demzufolge hätte man nun interessante Austellungen im Museum erwartet. Doch das Museum ist leer, nicht eine einzige Austellung gibt es zu sehen!
Der Vorsitzende des Museums, Omar al-Qattan, bestätigte in einem Interview der New York Times, dass das Museum ohne Ausstellungsstücke eröffnet wurde, unterstrich aber die sympolische Bedeutung der Museumseröffnung. Man hoffe, dass irgendwann tatsächlich Ausstellungen zu sehen sein werden.




