Konflikt

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Arabisches Terroropfer hinterlässt drei Frauen und elf Kinder

„Als uns mitgeteilt wurde, dass mein Bruder ermordet worden ist, war uns klar, dass es sich um einen Terroranschlag handeln musste“, sagte Rasi Schaaban in den israelischen Medien.

„Als uns mitgeteilt wurde, dass mein Bruder ermordet worden ist, war uns klar, dass es sich um einen Terroranschlag handeln musste“, sagte Rasi Schaaban in den israelischen Medien. Sein Bruder, der arabische Taxifahrer Amin Schaaban, wurde in seinem Taxi vom arabisch-israelischen Terroristen Nassat Milchem in Tel Aviv erschossen. Nur wenige Stunden zuvor hatte Milchem zwei junge Israelis in der Dizengoffstraße in Tel Aviv erschossen.

Rasi erzählte, wie schwierig es für seine Familie sei. „Amin arbeitete rund um die Uhr und liebte seine Familie. Er hinterlässt 11 Kinder und drei Frauen. Zusätzlich hat er noch drei Kinder adoptiert. Warum hat der Terrorist seine Seele nehmen müssen?“, so Rasi im Gespräch mit Ynet.

Als Ahmed Milchem, ein Verwandter des noch immer gesuchten Terroristen, ebenso zu Wort kam, weigerte sich Rasi Schaaban mit ihm zu reden. Ahmed versuchte, der betroffenen Familie Schaaban sein Beileid zu übermitteln und versprach, dass er und andere Familienangehörige aus dem Dorf Ara zum Kondolenzbesuch nach Lod kommen möchte. Etliche Familienangehörige des Terroristen haben sich bereits öffentlich für die Morde an den beiden Juden und dem Moslem entschuldigt. Sie betonten, dass dies nicht ihr Weg sei und sie Nassat die Mordanschläge in Tel Aviv nicht verzeihen werden.

Die israelische Polizei und der israelische Sicherheitsdienst haben bis heute keinen Schimmer, wie es dem Terrorist gelingen konnte, mitten im Herzen und am helllichten Tag in Tel Aviv unterzutauchen. Heute wurde bekannt gegeben, dass es dem Terroristen wahrscheinlich gelungen sei, in die Palästinensergebiete zu fliehen. In den Palästinensergebieten wird Nassat bereits als Held gefeiert, der seine Pflicht als Moslems verwirklicht habe und sein Leben für die Al-Aksa-Moschee opferte. Nun sagt selbst die arabische Familie Schaaban aus Lod, dass dieser Mordanschlag nichts mit der wahnsinnigen Hetze und Verteidigung der Al-Aksa-Moschee zu tun hat.

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Patrick Callahan

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