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Nach Raketenbeschuss: Israel trifft Waffenfabrik der Hamas

Israelische Kampfflugzeuge haben in der Nacht zum Donnerstag nach Militärangaben eine Waffenfabrik der Hamas bombardiert. Der Beschuss war eine Reaktion auf eine Rakete, welche zuvor aus dem Gaza-Streifen abgeschossen worden war. Sie landete auf freiem Gelände im Süden Israels. Dadurch habe es keine Verletzten oder Schäden gegeben, teilte ein israelischer Militärsprecher mit. Noch nicht einmal die Sirenen wurden aktiviert, welche die Bevölkerung vor nahenden Raketen warnen.

Israelische Kampfflugzeuge haben in der Nacht zum Donnerstag nach Militärangaben eine Waffenfabrik der Hamas bombardiert. Der Beschuss war eine Reaktion auf eine Rakete, welche zuvor aus dem Gaza-Streifen abgeschossen worden war. Sie landete auf freiem Gelände im Süden Israels. Dadurch habe es keine Verletzten oder Schäden gegeben, teilte ein israelischer Militärsprecher mit. Noch nicht einmal die Sirenen wurden aktiviert, welche die Bevölkerung vor nahenden Raketen warnen.

Armeesprecher Peter Lerner unterstrich in einer Erklärung: „Die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen gefährden israelische Zivilisten. Das israelische Militär toleriert keinerlei Versuche, die Sicherheit im Süden zu untergraben. Die Terrororganisation Hamas ist für diesen Angriff verantwortlich.“

Im Sommer vergangenen Jahres war es nach anhaltendem Raketenbeschuss durch die Islamisten zum Krieg zwischen Israel und der von der Hamas beherrschten Enklaven an der Mittelmeerküste gekommen. Israel hat in den vergangenen Wochen zunehmend Raketenbeschüsse registriert, die von Unterstützern des Islamischen Staates aus dem Gazastreifen verübt wurden.

Dessen ungeachtet haben Hunderttausende Menschen eine Petition unterzeichnet, welche die Weltführer dazu drängen soll, Druck auf Israel auszuüben. Gefordert wird, dass Israel seine Blockade des Gazastreifens aufhebt. Laut Medienberichten haben allein am ersten Tag der Veröffentlichung der Petition mehr als 500.000 Menschen unterschrieben.

Die Petition richtet sich an den amerikanischen Präsidenten Barack Obama, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, den französischen Präsidenten Francois Holland, den britischen Premierminister James Cameron, die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg, die EU Vize-Präsidentin Federica Mogherini, den UN-Sonderbeauftragten Nikolaj Mladenov, den Scheich von Katar Emir Al Thani und alle „anderen führenden Politiker der Welt“.

Die Lage im Gaza-Streifen hat sich verschlechtert, seitdem auch Ägypten dort 2013 eine Blockade errichtet und Schmuggel-Tunnel im nördlichen Sinai zerstört hat. Israel kontrolliert den Warenverkehr nach Gaza, um zu verhindern, dass schwere Waffen in das Palästinensergebiet geliefert werden.

Bild:: ein israelischer F-16 Kampfjet. Foto: Ofer Zidon (Flash90)

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Patrick Callahan

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