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Zeit für die Wahrheit: Europas Juden werden im Stich gelassen

Während israelische Führungspersönlichkeiten Europas Juden zur Alijah aufrufen, und europäische Regierungsvertreter wiederum ihre jüdischen Einwohner zum Bleiben auffordern, erklärt das israelische Außenministerium, man müsse alle Argumente außen vor lassen und im Blick behalten, dass die wachsende Bedrohung des islamistischen Terrors in Europa eine Masseneinwanderung der Juden nach Israel unausweichlich mache. „Es ist Zeit für die Wahrheit – die Juden Europas sind im Stich gelassen worden. Die Sicherheit, die den Juden in den meisten dieser Länder zugestanden wird, ist ein Witz. Und es ist ihnen noch nicht einmal erlaubt, sich zu bewaffnen und selbst zu verteidigen“, erklärte das Außenministerium…

Während israelische Führungspersönlichkeiten Europas Juden zur Alijah aufrufen, und europäische Regierungsvertreter wiederum ihre jüdischen Einwohner zum Bleiben auffordern, erklärt das israelische Außenministerium, man müsse alle Argumente außen vor lassen und im Blick behalten, dass die wachsende Bedrohung des islamistischen Terrors in Europa eine Masseneinwanderung der Juden nach Israel unausweichlich mache.

„Es ist Zeit für die Wahrheit – die Juden Europas sind im Stich gelassen worden. Die Sicherheit, die den Juden in den meisten dieser Länder zugestanden wird, ist ein Witz. Und es ist ihnen noch nicht einmal erlaubt, sich zu bewaffnen und selbst zu verteidigen“, erklärte das Außenministerium kurz nach dem terroristischen Überfall vor einer Kopenhagener Synagoge, bei der der unbewaffnete, freiwillige jüdische Wachmann Dan Ozen getötet worden war.

Hochrangige israelische Beamte sprechen von einer fast schon kriminellen Behandlung der jüdischen Gemeinden, die sich schlicht und einfach nur beschützen wollen. „Die Europäer wollen einfach nicht den Fakt anerkennen, dass islamistischer Terror antisemitisch ist, weil sie politisch korrekt bleiben wollen und ja nicht die muslimische Gemeinde in Europa verärgern möchten“, so ein Sprecher des Außenministeriums. „Ohne ordentliche Diagnose gibt es auch keine Behandlung.“

Ebenfalls hieß es: „Es gibt einige europäische Staaten, die mehr tun und andere, die weniger tun. Nichtsdestotrotz müssen alle ihre Sicherheit verbessern. Keine Nation ist gegen Terrorismus immun. Was heute in vielen europäischen Nationen passiert, ist das Resultat von Unverantwortlichkeit. Die Zeichen sind da, die Europäer müssen aufwachen.“

Die jüngste Reihe der Angriffe ist erst der Beginn, fürchtet man in Israel. In den Augen der Regierung gibt es ein klares und Besorgnis erregendes Muster, nach dem die Islamisten zuerst europäische Werte angreifen (wie die Redefreiheit, siehe Charlie Hebdo) und unmittelbar danach die Juden zum Ziel nehmen.

Israels Außenminister Avigdor Lieberman sieht darin eine Bestätigung: „Wir haben hier den Beweis für das, was wir schon seit Jahren sagen, dass nämlich Israel und die Juden diesen Angriffen zuerst ausgesetzt sind, weil wir uns an der Frontlinie des Krieges gegen Terroristen befinden, die letztendlich die gesamte freie Welt im Visier haben.“

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Patrick Callahan

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