(JNS) Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) verurteilte am Montag Versuche jüdischer Aktivistengruppen, auf dem Tempelberg in Jerusalem den Schofar zu blasen, und bezeichnete das Widderhorn als „gefährliches Instrument“, das von Israel zur Durchsetzung seiner Souveränität eingesetzt werde.
Die Palästinensische Autonomiebehörde in Jerusalem warnte in einer Erklärung, dass die jüdische Tradition, während des hebräischen Monats Elul das Schofar zu blasen, „kein vorübergehendes religiöses Ritual mehr ist, sondern zu einem der gefährlichsten Werkzeuge der Besatzung geworden ist, um ihre angebliche Souveränität durchzusetzen“.
Die Erklärung verurteilte die Versuche, den Schofar auf dem Tempelberg zu blasen, als „direkten Angriff“ auf die Al-Aqsa-Moschee und erklärte, sie mache die israelische Regierung „voll verantwortlich für die Folgen“.
Ramallah behauptete, das Blasen des Schofars habe „eine tiefe politische Symbolik im jüdischen Glauben, da es historisch mit der Verkündung von Sieg und Kontrolle verbunden ist“, und warf Jerusalem vor, die Al-Aqsa-Moschee in ein „Zentrum für talmudische Rituale“ verwandeln zu wollen.
Die palästinensische Regierung schloss ihre Erklärung mit der Aufforderung an die Vereinten Nationen, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um „diese Angriffe zu stoppen und islamische und christliche Heiligtümer in der heiligsten Stadt des Judentums international zu schützen“.
In einer separaten Erklärung, die von der Jordan News Agency zitiert wurde, verurteilte ein Sprecher des Außenministeriums in Amman das „Blasen des Schofars“ an der heiligen Stätte als „Provokation“.
Der Sprecher des Ministeriums, Sufian Qudah, verurteilte die „anhaltenden Verstöße“ durch „Extremisten mit Zustimmung und Unterstützung der israelischen Besatzungsbehörden“ als „gefährliches Zeichen für das Spiel der extremistischen israelischen Regierung mit der Stabilität und Sicherheit der Region“.
Der Schofar, ein Widderhorn, das seit Jahrtausenden in jüdischen Ritualen verwendet wird, ist eng mit den Feiertagen Rosch Haschana und Jom Kippur verbunden, die dieses Jahr am 22. bis 24. September bzw. am 1. und 2. Oktober begangen werden.
Seine Töne sollen zur Umkehr und spirituellen Erneuerung aufrufen. In vielen jüdischen Gemeinden wird es auch während der morgendlichen Gebete im Monat Elul, der den Hohen Feiertagen vorausgeht, geblasen.





Aber die lautstarke Proklamierung von den Minaretten, Allah sei der grösste, scheint keine Machtdemonstration zu sein…
Excellent!!!
Die haben es begriffen – und wie stent’s mit uns?