Am 20. April 2025 wurde in Gusch Etzion die längste Panoramastraße Judäas und Samarias feierlich eröffnet. Die „Derech Nof Gvaot“ (Gvaot-Panoramastraße) erstreckt sich über 6,9 Kilometer durch den 1980 vom Jüdischen Nationalfonds gepflanzten Gvaot-Wald. Sie bietet atemberaubende Ausblicke und lädt zum Wandern, Radfahren oder Autofahren ein.
Finanzminister Bezalel Smotrich betonte bei der Einweihung: „Die Siedlungsrevolution 2025 ist die größte seit 1967.“ Er bezeichnete die neue Straße als „ein weiteres Glied in der Normalisierung der Besiedlung“ und als „bedeutenden Schritt zur Landbewahrung“. Die Strecke wurde vom Regionalrat Gusch Etzion initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Siedlungsdirektorat des Verteidigungsministeriums sowie der Zivilverwaltung realisiert.
Die Eröffnung unterstreicht die strategische Bedeutung des Projekts. Smotrich kündigte zudem Pläne für 3.600 neue Wohneinheiten, die Gründung von fünf weiteren Gemeinden, den Ausbau der Straßeninfrastruktur und die Deklaration tausender Hektar als Staatsland an.
Trotz der angespannten Sicherheitslage besuchten während des Pessach-Festes Zehntausende Israelis die Region. Brigadegeneral Hisham Ibrahim, Leiter der Zivilverwaltung, lobte die Sicherheitskräfte für ihren Einsatz, der einen sicheren Aufenthalt ermöglichte.
Der Leiter des Regionalrats von Gush Etzion, Yaron Rosenthal, sagte: „Das ist genau unsere große Vision – dass Jugendliche, Familien und Erwachsene frei durch den riesigen Gvaot-Wald streifen, jenseits von Zäunen, wie freie Menschen, wie es sich für die Söhne und Töchter dieses Landes gehört.“
Die „Derech Nof Gvaot“ symbolisiert nicht nur die Verbindung von Natur und Geschichte, sondern auch Israels Engagement für die Entwicklung und Integration des biblischen Kernlands.




