Verteidigungsminister Benny Gantz hat sich am Dienstag öffentlich bei der palästinensischen Führung für die Entsendung von Feuerwehrleuten bedankt, die ihre israelischen Kollegen bei der Bekämpfung eines äußerst verheerenden Waldbrandes in den bewaldeten Hügeln westlich von Jerusalem unterstützt haben.
Am Montag kam der Brand dem südwestlichen Stadtrand Jerusalems gefährlich nahe und veranlasste die Behörden sogar dazu, die Evakuierung des Hadassah Medical Center, des größten Krankenhauses der Hauptstadt, in Erwägung zu ziehen.
Der israelische Feuerwehr- und Rettungschef hatte daher erklärt, dass zur Bekämpfung des Feuers, das inzwischen das Ausmaß des massiven und tödlichen Brandes im Karmelwald von 2010 übertroffen hatte, internationale Hilfe erforderlich sein würde.

Griechenland und mindestens ein weiteres Land boten die Entsendung von Löschkräften an, doch wurden sie letztlich nicht benötigt. Es genügte, dass die Palästinenser vier Feuerwehrwagen und 20 Feuerwehrleute schickten, um die große Zahl an israelischen Kräften, die bereits vor Ort waren, zu verstärken.
„Ich möchte dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, für seine Initiative danken, der heute Feuerwehrleute zur Unterstützung Israels entsendet hat. Gegenseitige Hilfe und die Rettung von Menschenleben liegen in unser aller Interesse“, sagte Gantz in einer auf Twitter veröffentlichten Erklärung.
Offiziellen Schätzungen zufolge wird es Jahrzehnte dauern, bis sich die Wälder westlich von Jerusalem vollständig von diesem Brand erholt haben. Glücklicherweise gab es keine Todesopfer, und der Sachschaden war minimal, dank der tapferen Bemühungen der Feuerwehrleute, denen es gelang, die Flammen von den Wohngebieten fernzuhalten.




