Unterschiede in der Lebenserwartung in israelischen Städten

Laut Informationen des Zentralamtes für Statistik gibt es in der Lebenserwartung der Israelis erhebliche Unterschiede je nachdem, in welcher Stadt sie wohnen.

von Israel Heute Redaktion |
Ältere Menschen in Netania Foto: Lara Savage/Flash 90.

Das Zentralamt für Statistik in Israel erstellte eine Liste, in der es israelische Städte (mit mindestens 100.000 Einwohner) nach der Lebenserwartung der Bewohner ordnete.

Die israelische Stadt Ramat Gan ist mit 84,6 Jahren die Stadt mit der höchsten Lebenserwartung. Bei Frauen liegt diese bei 86,4 und bei Männern bei 82,6 Jahren. Danach folgen Rechovot, Rischon LeZion, Petach Tikwa und Jerusalem.

Die Lebenserwartung in Tel Aviv entspricht mit 84,5 Jahren bei Frauen und 80,6 Jahren bei Männern ungefähr dem israelischen Durchschnitt. Dabei gehen allerdings die Lebenserwartungen in den Vorstädten sehr auseinander.

Israels Großstadt mit der geringsten Lebenserwartung ist Bat Jam. Hier haben Frauen eine Lebenserwartung von 83,3 Jahren und Männer von 78,4 Jahren. Danach kommen Be’er Scheva und Bet Schemesch.

Bei den Statistiken fiel auf, dass die Städte mit einem höheren Sozioökonomischen Status eine höhere Lebenserwartung haben. Ausnahme sind Städte mit einer ultraorthodoxen Mehrheit. Hier sind die Lebenserwartungen trotz eigentlich geringerem Sozioökonomischen Status relativ hoch. Dies ist auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt innerhalb der religiösen Gemeinschaften zurückzuführen.

Ebenfalls interessant war der Vergleich zwischen jüdischen und arabischen Städten, wobei die Lebenserwartung in den meisten arabischen Städten geringer als in jüdischen ist. In der israelisch-arabischen Stadt Umm al-Fahm liegt sie zum Beispiel nur bei 79 Jahren. Hierbei spielt die geografische Lage an sich keine Rolle.

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