Schabbat: „Wa’jeschew – Und er wohnte“
Lesungen: 1. Mose 37,1 – 40,23
Amos 2,6 – 3,8
Auszug aus dem Propheten Amos:
„Hört dieses Wort, das der Herr gesprochen hat über euch, ihr Söhne Israels, über das ganze Volk, das ich aus Ägypten heraufgeführt habe. Unter allen Völkern der Erde seid ihr das einzige, das ich als mein Eigentum erwählt habe. Deshalb ziehe ich euch nun dafür zur Rechenschaft, dass ihr euch von mir abgewandt habt. Gehen zwei Männer miteinander denselben Weg, wenn sie sich nicht vorher getroffen haben? Brüllt der Löwe im Wald, wenn er kein Beutetier vor sich sieht? Lässt der Junglöwe sein Knurren hören, wenn er kein Opfer in den Krallen hat? Geht der Vogel ins Netz, wenn kein Köder ausgelegt ist? Schnappt die Falle zu, wenn sich nichts darin gefangen hat? Bläst man Alarm in der Stadt und es fährt niemand zusammen? Trifft ein Unglück die Stadt und der Herr hat es nicht geschickt? Der Löwe brüllt – wer fürchtet sich nicht? Gott, der Herr, spricht – wer wird da nicht zum Propheten? Der Herr, der mächtige Gott, tut nichts, ohne dass er es zuvor seine Diener, die Propheten, wissen lässt.“




