Namaste Jerusalem

Am alten Bahnhof Jerusalems werden die Besucher auf eine ganz besondere Art begrüßt

von Aviel Schneider |

Die Jerusalemer Stadtverwaltung heißt alle Religionen und Kulturen in ihren Toren mit den Worten des Propheten Jesaja willkommen: „Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Nationen“. Hier spiegelt sich die Vision und das Streben der Stadt wider, ein religiöses und kulturelles Zentrum für alle Nationen auf dieser Erde zu sein. Am Alten Bahnhof der Stadt werden Gäste seit neuestem mit Namaste begrüßt, einer indischen Geste, die „Verbeugung vor dir“ bedeutet. Die großen Plakate an dem vor sechs Jahren neu eröffneten Vergnügungskomplex mit seinen Cafés, Restaurants und Boutiquen heißen wirklich jeden Besucher willkommen.

Der als „Ha Tachana Ha Rischona“ (erste Haltestelle) bekannte Kulturszenetreff war vor über hundert Jahren erbaut worden, um die Küste des Heiligen Landes mit Jerusalem zu verbinden. Der erste Zug erreichte Jerusalem im Jahr 1892. Der alte Bahnhof von Jaffa war bis zum Jahr 1948 in Betrieb, der Bahnhof in Jerusalem sogar noch 50 Jahre länger. Heute ist das modernisierte Gelände dieses alten Bahnhofs ein beliebter Treffpunkt für Menschen aus vielen Nationen. Wer die Ecke an der Hebron Straße in Jerusalem kennt, die Bethlehem und die Jerusalemer Altstadt verbindet, weiß wie zentral diese Haltestelle für Juden, Moslems und Christen gleichermaßen ist.

 

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