Moslems Gebet Temüpelberg Flash90
Religion

Konflikt zwischen Bibel und Koran

Israels Existenz im Nahen Osten ist keine optische Täuschung.

Lesen

Sie ist eine politische Tatsache. Vor 70 Jahren ist das passiert, was Juden und vielen Christen als biblische Verheißung geläufig ist. 2000 Jahre nach der Tempelzerstörung kehrte das verstreute Volk Israel, so wie es die Propheten vorhergesagt hatten, aus allen vier Himmelsrichtungen aus dem Exil in seine biblische Heimat zurück. Für das jüdische Volk ist dies ein Wunder Gottes, für die palästinensische Bevölkerung eine Katastrophe. Das ist naheliegend, da Moslems nicht an die Bibel glauben, sondern an den Koran. So wie die Bibel die politische Agenda Israels bestimmt, so bestimmt der Koran die politische Agenda der Palästinenser und Moslems.

In Europa oder im so genannten christlichen Westen ist dieser Punkt oft nicht nachvollziehbar. Israel bestätigt sein politisches Recht aufgrund biblischer Geschichte, und die Moslems tun dies wiederum mit ihren heiligen Schriften. Der Grund, weshalb Israel auf den jüdischen Tempelplatz mitsamt der Klagemauer nicht verzichten will, ist die Bibel. In Israel sind sich rechte und linke Regierungskoalitionen immer einig gewesen, dass im Fall Jerusalems kein politischer Kompromiss möglich ist. Jerusalem ist im nationalen…