Israel Heute Morgen

Gestern früh schrieb ich Ihnen von dem grauen Himmel über Jerusalem. Ich dachte schon, der angekündigte Sturm war schneller als vorhergesagt und jeden Moment würde es losgehen. Ein paar Worte über den bevorstehenden Wintersturm, Erinnerungen an den Schnee vom Dezember 2013, die Kriegserklärung unseres Gesundheitsministers gegen die Sufganiot (Berliner) zu Chanukka, ein interessantes Fußballspiel am Abend und natürlich das Wetter für heute in Israel.

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Guten Morgen liebe Leser!

Gestern früh schrieb ich Ihnen von dem grauen Himmel über Jerusalem. Ich dachte schon, der angekündigte Sturm war schneller als vorhergesagt und jeden Moment würde es losgehen. Am Ende hat es gestern nicht geregnet, die Wolken haben such wieder aufgelöst. Heute haben wir wieder einen wunderbaren sonnigen Morgen. Aber es ist recht kühl am frühen Morgen, aber sonnig. Ich liebe dieses klare, angenehm kühle Wetter. Im Laufe des Tages soll sich das Wetter langsam ändern. Im Norden und an der Küste soll es zu vereinzelten Regenschauern kommen. Jerusalem wird heute noch davon verschont und der Himmel wird hier blau bleiben. Und morgen sollen wir dann den Beginn des Sturmes spüren. Regen und Gewitter mit der Gefahr von Überschwemmungen. Der Höhepunkt wird dann am Mittwoch erwartet. Vom Norden bis zum Süden soll es stürmen, regnen und gewittern. In den Bergen im Norden können leichte Schneeflocken fallen. Jetzt habe ich sehr viel vom Wetter geschrieben.

Hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis wolkig, leichter Temperaturanstieg. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 15 Grad, Tel Aviv 21 Grad, Haifa 19 Grad, Tiberias am See Genezareth 20 Grad, am Toten Meer 23 Grad, Eilat am Roten Meer 23 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth liegt derzeit bei -213.775 m unter dem Meeresspiegel.

Vor genau drei Jahren hatten wir hier in Jerusalem so richtigen Winter. Es hatte fast drei Tage lang ununterbrochen geschneit, Jerusalem war von der Aussenwelt abgeschnitten, hunderte von Autofahrern steckten in den Zugangsstraßen nach Jerusalem fest. Das war ein wirklich besonderer Winter. Wir haben damals schon in Modiin gewohnt. Da die Wege nach Jerusalem abgesperrt waren, hatte ich „Schneefrei“. Mein Sohn war etwas traurig und fragte mich, warum wir gerade jetzt, wo es in Jerusalem schneit, nach Modiin gezogen waren. Aber halb so tragisch. Nach dem Schneefall bin ich mit ihm nach Jerusalem gefahren für einen Spaziergang im Schnee.

Das war Jerusalem vor drei Jahren

Bald haben wir Chanukka. Dieses Jahr fallen Heilig Abend und die erste Kerze des jüdischen Lichterfestes zusammen. Während der acht Tage von Chanukka, eigentlich schon ein paar Wochen davor, isst man bei uns sehr gerne die sogenannten Sufganiot. Sie sehen aus wie Berliner. Normalerweise werden unsere Sufganiot mit Marmelade gefüllt, aber mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Variationen. Sufganiot und Chanukka gehören einfach zusammen. Doch gestern meldete sich unser Gesundheitsminister Litzmann, dem die Gesundheit der Kinder Israels besonders am Herzen liegt. Er hatte sich in der Vergangenheit schon gegen das sogenannte „Fast-Food ausgesprochen, ungesundes Essen wurde aus den Schulkantinen und Kiosken verbannt (ob sich alle daran halten, ist eine andere Frage). Und jetzt hat er auch den traditionellen Sufganiot den Kampf angekündigt. Er rief dazu auf, von dem Verzehr dieser fettigen Sufganiot abzusehen. Es gäbe keinen Grund dafür, unseren Kindern diese Suganiot zu geben, die nicht mit einer gesunden Ernährung zu tun hätten. Es gäbe Alternativen. Ich verstehe, was er meint. Aber ich bin mir alles andere als sicher, ob sich jemand an seinen Aufruf halten wird. Chanukka ohne Sufganiot?? Das wäre wie Ostern ohne Ostereier, sie wissen schon, was ich meine.

Heute Abend gibt es sehr interessante Fußballspiel im Rahmen der israelischen Premier-League. Der amtierende Meister und in Europa sehr erfolgreiche Klub Hapoel Beersheva trifft auf Beitar Jerusalem, den Klub, den ich natürlich unterstütze. Beersheve hat in der Tabelle bereits einen Vorsprung von 10 Punkten auf den Tabellenzweiten Maccabi Tel Aviv, aber Jerusalem ist immer für eine Überraschung gut. Besonders heikel ist es, dass die Eigentümerin von Hapoel Beersheva die Schwägerin des Bürgermeisters von Jerusalem ist, Nir Barkat. Ich bin schon sehr gespannt auf dieses Spiel.

So, liebe Leser, mein heutiger Bericht war frei von Politik und Problemen, auch das ist manchmal gut.

Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Montag und einen guten Start in die neue Arbeitswoche, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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