Israel

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Geld für Lügen

Die Summe von 8000 Shekeln soll der Führer der Hamas in Gaza einer Familie gezahlt haben, damit diese die Lüge verbreiten würde, ihr Baby sei nach dem Einatmen von Tränengas während der Unruhen am Grenzzaun gestorben und nicht an einer Blutkrankheit, wie sich später herausstellte.

Der Führer der Hamas, Yahya Sinwar, soll einer Familie aus Gaza eine Summe von 8000 Shekeln (2000 Euro) gezahlt haben, damit diese lügen würde, ihr Baby sei an den Folgen des Einatmens von Tränengas gestorben, das von israelischen Soldaten während der Unruhen am Grenzzaun zum Gazastreifen eingesetzt worden war. Tatsächlich starb das Baby an einer Bluterkrankung, wie sich später herausstellte.

Dies geht aus einer Anklageschrift der Staatsanwaltschaft am Bezirksgericht von Beersheva gegen ein Mitglied der al-Aqsa Brigaden der Fatach hervor. Die Anklage richtet sich gegen den 20 Jahre alten Mahmud Omar aus Gaza, der während der Unruhen am Grenzzaun festgenommen worden war, als er zusammen mit weiteren Mitgliedern der Brigade dabei war, das Tor eines der Übergänge zu beschädigen.

Während der Unruhen soll Omar einen Anruf seiner Mutter bekommen haben, die ihm erzählte, dass seine Nichte, das Baby Leila al-Ghandour, gestorben sei. Als er nach Hause kam, so die Anklage, erfuhr er, dass das Baby an den Folgen einer Blutkrankheit gestorben war, dieselbe Krankheit, an der auch der Bruder des Babys, Salim al-Ghanour, im letzten Jahr im Alter von nur zwei Monaten gestorben war. Doch dann erfuhr er, dass die Eltern des Babys den Medien erzählt hätten, dass Leila nach dem Einatmen von Tränengas, das von den israelischen Soldaten während der Unruhen am Grenzzaun eingesetzt wurde, gestorben sei.

Omar erzählte den Ermittlern, dass der Hamas-Führer in Gaza Yahya Sinwar persönlich, der Familie 8000 Shekel gezahlt habe, damit diese die Lügen über den Tod ihres Babys verbreiten würden.

Omar selbst wurde der Mitgliedschaft in einer Terror-Organisation für schuldig befunden, sowie der Benutzung von Waffen für terroristische Zwecke. Er war dem militärischen Arm der Fatach beigetreten, nachdem seiner Familie finanzielle Hilfe versprochen wurde. Ende Mai erreicht er den Grenzzaun ein weiteres Mal, um einen unbemannten Posten der israelischen Armee in Brand zu stecken. Daraufhin wurde er zusammen mit einem weiteren Mitglied der Organisation festgenommen.

Die Lüge über den Tod des Babys hatte weltweit für heftige Kritik gegen Israel gesorgt. Ende Mai wurde der name des Babys bereits aus der Liste der Opfer dwee Unruhen im Gazastreifen gestrichen.

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Patrick Callahan

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