Amerikanische Botschaft schickte Geschenkkorb mit Wein aus jüdischen Siedlungen

Wie jedes Jahr verschickte die Botschaft der Vereinigten Staaten in Tel Aviv Präsentkörbe zum Jüdischen Neujahr an mehrere israelische Organisationen. Doch diesmal unterlief der Botschaft ein für sie peinlicher Fehler.

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Wie jedes Jahr verschickte die Botschaft der Vereinigten Staaten in Tel Aviv Präsentkörbe zum Jüdischen Neujahr an mehrere israelische Organisationen. Doch diesmal unterlief der Botschaft ein für sie peinlicher Fehler.

In den Präsentkörben, die unter anderem auch an die linksgerichtete und sich gegen die Jüdischen Siedlungen aussprechende Organisation „Shalom Achshav“ (Frieden jetzt) geschickt wurden, befand sich eine Weinflasche aus einer dieser Siedlungen, was natürlich die offizielle Einstellung der USA gegenüber den Jüdischen Siedlungen widerspricht.

Der verschenkte Wein, Dolev Cabernet Sauvignon , stammt aus den Weinkellern von Mishor Adumim, alle anderen Produkte des Präsentkorbes stammen aus Orten innerhalb der grünen Linie. Bei der Organisation „Shalom Achshav“ verstand man, dass es sich um ein Versehen der Botschaft gehandelt hatte. Auch andere linksgerichtete Organisationen wie B’Tselem und Menschenrechtsorganisationen haben den Präsentkorb mit dem Wein erhalten.

Die amerikanische Botschaft bestätigte ihren Fehler und erklärte, dass man die Präsentkörbe bei einem Händler gekauft hätte, ohne die Herkunft der einzelnen Produkte zu kontrollieren. Es wurde betont, dass es sich auf keinem Fall um eine Änderung in der Haltung der Vereinigten Staaten gegenüber den Jüdischen Siedlungen handeln würde. Die seit vielen Jahren bestehende Einstellung der USA gegenüber dem Siedlungsbau sei bekannt.

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