Konflikt

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MitgliederWahrheitsfälschung funktioniert

Die Palästinenser verlangen vom neuen UN-Generalsekretär Antonio Guterres eine Entschuldigung.

Foto: AP Photo/Mary Altaffer

Er hatte im israelischen Rundfunk davon gesprochen, dass in Jerusalem früher ein jüdischer Tempel gestanden habe.

 

„Es ist doch allen sonnenklar, dass der Jerusalemer Tempel, der von den Römern zerstört wurde, ein jüdischer Tempel war“, erklärte Guterres gegenüber Radio Reschet Beit. Die Palästinenser reagierten verärgert. Der palästinensische Minister für Jerusalem-Angelegenheiten, Adnan el Husseini, erklärte, so etwas dürfe der Generalsekretär nicht sagen, weil er damit der jüngsten UNESCO-Resolution wiederspreche. „Die UNESCO hat deutlich gemacht, dass die Al-Aksa-Moschee die einzige historische Quelle an dieser Stätte ist“, unterstrich el-Husseini. „Damit erfüllt Guterres nicht seine Aufgabe und verzerrt nicht nur die Resolution, sondern auch die Geschichte.“

 

Noch schärfer kritisierte der hochrangige Fatah-Politiker Ahmed Mashdelani den UN-Generalsekretär. „Damit machen sich die Vereinten Nationen unglaubwürdig“, wetterte Maschdelani. „Wie kann Guterres so etwas behaupten und damit den Eroberern grünes Licht für Jerusalem geben.“

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Patrick Callahan

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