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2000 neue Wohnungen in Judäa und Samaria

In Judäa und Samaria sollen 2000 neue Wohneinheiten gebaut werden. Doch die Nachfrage nach neuen Wohnungen ist viel größer. Für die aus Amona geräumten Bewohner wurden 100 Wohnungen in der neuen Siedlung Amichai genehmigt.

Bild: Bau in der Stadt Ariel (Foto: Sebi Berens/Flash9)

Die Planungsbehörde der Zivilverwaltung hat gestern (Dienstag) den Bau von etwa 2000 Wohneinheiten in Judäa und Samaria genehmigt. 100 davon sind für die neue Siedlung Amichai für die aus Amona geräumten Bewohner vorgesehen.

In der Stadt Ariel sollen 800 neue Wohnungen gebaut werden und 200 in Kerem Re’im. Insgesamt wird die Planungsbehörde den Bau von ungefähr 2000 neuen Wohnungen genehmigen. Seit Februar hatte sich die Behörde nicht mehr versammelt, um den Bau von neuen Wohnungen zu genehmigen. Die Arbeit der Planungsbehörde war von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach der Vereidigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump gestoppt worden. Die Behörde wird auch über Bauprogramme in der Stadt Maaleh Adumin und in weiteren Siedlungen beraten.

Die ehemaligen Bewohner von Amona sagten, dass die Baugenehmigungen für die neue Siedlung ein weiterer Schritt nach vorne sei, aber der Weg wegen der Bürokratie noch lang sei. Man glaubt, dass die Wohnungen erst in einigen Jahren zum Einzug bereit sein werden.

Der Knesset-Abgeordnete des „Jüdischen Hauses“ Bezalel Smotrich sagte, dass Netanjahu die größten Baupläne aus der Liste genommen habe. Die jetzt genehmigten Wohneinheiten seien nicht ausreichend. Seine Partei müsse sich zusammensetzen und weitere Schritte beraten.

Der Rat von Judäa und Samaria begrüßte die Wiederaufnahme der Arbeit der Planungsbehörde, man würde jedoch eine große Zahl von Bauplänen fehlen, die Landkreisvorsitzenden seien nicht an den Beratungen der Planungsbehörde beteiligt worden. Es bestehe ein großer Bedarf an neuen Wohnungen für die Bürger in Judäa und Samaria.

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Patrick Callahan

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