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19-jähriger Jude rennt mit Messer auf Soldatin zu und wird erschossen

In Israel ist man diese Situation leider schon gewohnt: Ein Terrorist rennt an einem Kontrollpunkt mit einem Messer in der Hand auf Soldaten zu und versucht, sie niederzustechen. Doch diesmal handelte es sich bei dem Angreifer um einen jüdischen Jugendlichen aus dem Stadtteil Pisgat Zeev.

Bild: Das Messer des Jugendlichen (Foto: Pressesprecher Polizei)

In Israel ist man diese Situation leider schon gewohnt: Ein Terrorist rennt an einem Kontrollpunkt mit einem Messer in der Hand auf Soldaten zu und versucht, sie niederzustechen. Zum Glück können die Sicherheitskräfte meistens rechtzeitig reagieren und neutralisieren den Angreifer. Viele der Terroristen wählten diesen Weg, um ihr Leben zu beenden. Gestern ereignete sich erneut ein tragischer Versuch, sich auf diese Art das Leben zu nehmen. Doch diesmal handelte es sich bei dem Angreifer um einen jüdischen Jugendlichen aus dem Stadtteil Pisgat Zeev.

Gestern Nachmittag, am israelischen Unabhängigkeitstag, berichteten die Medien von einer versuchten Messerattacke am Hizme-Kontrollpunkt unweit des Stadtteils Pisgat Zeev. Den Meldungen zufolge konnte der Terrorist rechtzeitig neutralisiert werden, als er mit einem Messer auf eine Soldatin zu rannte. Der Angreifer erlag seinen Verletzungen.

Video: Der Hizme-Kontrollpunkt (Ynet)

Später wurde bekannt, dass es sich bei dem Angreifer nicht um einen Araber gehandelt hatte, sondern um einen 19-jährigen jüdischen Jugendlichen aus dem Stadtteil Pisgat Zeev. Heute früh wurde im Radio berichtet, dass man bei einem Freund einen Selbstmordbrief gefunden habe. Der Freund erzählte, dass es sich bei dem Angreifer um einen ganz normalen Jungen gehandelt hätte, er hätte keine ernsteren Probleme gehabt. Seit er 16 Jahre alt war hätte er immer dieses Klappmesser bei sich gehabt, mit dem er nun auf die Soldatin zu gerannt war. Warum er sein Leben beenden wollte, sei ihm unklar, er habe mit seiner Familie gelebt. Er war vom Dienst in der Armee befreit.

Seitens der Sicherheitskräfte wurde gesagt, dass man bei dem Vorfall korrekt gehandelt hätte. Es habe eine unmittelbare Gefahr für die Soldatin bestanden. Wer das Leben israelischer Soldaten gefährde, habe damit zu rechnen, zu Schaden zu kommen.

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Patrick Callahan

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