Guten Morgen liebe Leser!
Wir haben es wieder geschafft und das Wochenende erreicht. Eine weitere Woche geht zuende. Es war die Woche der Feuerdrachen, die uns noch immer sehr große Probleme bereiten, jeden Tag wurden aus dem Süden neue Brände gemeldet, bei denen Weizenfelder den Flammen zum Opfer fielen. Die Landwirte sind machtlos. Und es war eine Woche, in der viel über Fußball gesprochen wurde, aber leider über die nicht sportliche Seite. Wir wurden Zeugen, wie ein Fußballspiel, dass Spielern und Zuschauern Freude bereiten soll, für politische Ziele missbraucht wurde. Wer es nun missbraucht hat, darüber wird bei uns heftig diskutiert. Eine Seite ist der Ansicht, dass wir, die Israelis, dieses Ereignis ausgenutzt hätten, in dem wir, die Israelis, oder Miri Regev, die Ministerin für Kultur und Sport, das Spiel von seinem ursprünglichen Austragungsort Haifa nach Jerusalem geholt hätten. Die andere Seite ist der Meinung, dass es die „Palästinenser“ sind, allen voran der Vorsitzende des palästinensischen Fußballverbandes, der dieses von allen erwartete Spiel ausnutzte, um Israel zu schaden. Dabei waren ihm auch Drohungen gegen Argentiniens Star Lionel Messi nicht zu schade. Sein Dank an ihn nach der Spielabsage war meiner Meinung Meinung einfach nur unverschämt.
Diese Woche endet in Tel Aviv mit einer großen Party. Seit heute früh sind dort bereits zahlreiche Hauptstraßen für den Verkehr gesperrt, denn um 12 Uhr Ortszeit findet dort bereits zum 20. Mal die „Pride Parade“ statt. Es werden um die 200.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt erwartet. Ich weiß, dass viele Leser nicht unbedingt mit der Austragung dieses „Pride Marsches“ einverstanden sind. Aber Tel Aviv ist eine Stadt, die jeden Menschen willkommen heißt und jedem so Leben lässt, wie er oder sie es wünschen. Das Thema wird immer Diskussionen hervorrufen, aber wir sollten uns wirklich mit den wahren Problemen auseinandersetzten, dann davon gibt es bei uns leider viel zu viele.
Während also in Tel Aviv gefeiert wird und der „Marsch des Stolzes“ stattfindet, ist im Gazastreifen anlässlich des „Naksa Tag“ ein etwas anderer Marsch geplant. Die Lage ist angespannt und ich hoffe sehr, dass man auf der Seite der Araber endlich begreift, dass es sinnlos ist, sich an den Grenzzaun zu begeben, dass es sinnlos ist, sich weiter von der Hamas für ihre Zwecke ausnutzen zu lassen. Das Leben eines Menschen sollte mehr wert sein. Und ich hoffe, dass unsere Soldaten nicht dazu gezwungen werden, die Gewehre zu benutzen. keine möchte das wirklich. Möge der gesunde Menschenverstand endlich gewinnen, denn sonst wird auch diesmal wieder nur Verlierer geben, auf beiden Seiten.
Und hier ist noch, diesmal recht kurz, denn der Sommer naht, das Wetter für heute in Israel:
Heiter mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 32 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Haifa 28 Grad, Tiberias am See Genezareth 38 Grad, am Toten Meer 38 Grad, Beersheva 34 Grad, Eilat am Roten Meer 40 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist unverändert und liegt bei -213.49 m unter dem Meeresspiegel.
Und nun wünsche ich Ihnen einen angenehmen und vor allem friedlichen Freitag und einen gesegneten Shabbat, machen Sie es gut.
Shabbat Shalom aus Modiin!
Dov




