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Von den Hamas-Tunneln zu den Tunneln der Klagemauer

Nach 498 Tagen in Gefangenschaft kehrt Sasha Troufanov an den Ort der Hoffnung und des Gebets zurück.

Klagemauer
Sasha Troufanov und Sapir Cohen an der Klagemauer. Bild: Western Wall Heritage Foundation.

Der Überlebende der Gefangenschaft, Sasha Troufanov, während seines Besuchs an der Klagemauer:

„Ich bin hierher zur Klagemauer gekommen, um Dank zu sagen und eine äußerst bewegende Tour zu machen. Ich habe die Tunnel der Klagemauer besichtigt, nachdem ich eine lange Zeit in den dunklen Tunneln Gazas verbracht hatte. Hier habe ich die Heiligkeit gespürt und von all den Gebeten gehört, die für mich gesprochen wurden. Hört nicht auf, für das zu danken, was ihr habt, und betet für die Entführten, die noch immer dort sind. Die Klagemauer ist ein Überbleibsel von etwas Großem, ein lebendiges Zeugnis dafür, dass, selbst wenn alles zerbrochen und zerstört erscheint, Wiederaufbau und Neuanfang möglich sind. Ich danke allen, die für mich gebetet haben, und bitte das Volk Israel, weiterhin Einheit und bedingungslose Liebe zu bewahren.“

In der vergangenen Nacht (Donnerstag) besuchte Sasha Troufanov, der kürzlich nach 498 Tagen in der Gefangenschaft der Hamas in Gaza freigelassen wurde, erstmals die Klagemauer – den Ort, der ihm während seiner Gefangenschaft Hoffnung gab. Gemeinsam mit seiner Partnerin Sapir Cohen, die ebenfalls nach 55 Tagen in der Gefangenschaft freikam, trat er ergriffen vor die Steine der Klagemauer und sprach ein bewegendes Dankgebet.

Sasha und Sapir besichtigten die Tunnel der Klagemauer und tauchten tief in die jüdische Geschichte Jerusalems ein. Sie erfuhren die tiefgehende Bedeutung dieses Ortes und besuchten die neue Ausstellung Sha’ar HaShamayim („Tor des Himmels“), die kürzlich für die Besucher der Klagemauer eröffnet wurde und die Geschichte der Klagemauer sowie des Tempels erzählt.

Bild: Western Wall Heritage Foundation.

Während des Besuchs fand ein besonderes Dankgebet, „Mizmor LeToda“ („Psalm des Dankes“), statt – als Ausdruck der Dankbarkeit für die Rückkehr von Sasha und Sapir aus der Hamas-Gefangenschaft, begleitet von einem Gebet für die baldige Heimkehr der übrigen Entführten.

Die Klagemauer, die ein Zentrum der Gebete und der Hoffnung auf die Rückkehr der Entführten war, wurde in dieser Nacht auch zu einem Ort der Freude und des Dankes. Sie bleibt eine Quelle der Widerstandskraft, der Kraft und der Hoffnung.

 

 „ופדויי ה‘ ישובון ובאו ציון ברינה“

 „Und die Erlösten des Herrn werden zurückkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen.“ (Jesaja 35:10)

 

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Patrick Callahan

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