„Israel ist der schlimmste Krebs“

Für den Hass gegen Israel scheint jedes Mittel gut genug zu sein

von Israel Heute Redaktion |
Auch in Gaza wurde auf den Brustkrebs aufmerksam gemacht Foto: Hassan Jedi/Flash90

Im Brustkrebsmonat Oktober geht es darum, die öffentliche Aufmerksamkeit auf Brustkrebs, vor allem auf die Vorbeugung und Erforschung dessen zu lenken, und sich für an Brustkrebs erkrankte Personen stark zu machen. Für die Laila Ghannam, eine Abgeordnete der Palästinensischen Autonomiebehörde geht es jedoch um etwas anderes.

Die Gouverneurin von Ramallah nutze ihre Rede zur Eröffnung des Brustkrebsmonats, um weiter Hass auf Israel zu schüren und verbreiten. Es scheint für die Palästinensische Autonomiebehörde kein anderes Thema zu geben und selbst solche wichtigen und ernsten Angelegenheiten werden beiseite geschoben und heruntergespielt.

In ihrer Rede verglich Ghannam Brustkrebs mit Israel und deutete an, dass es schlimmer sei, mit der „israelischen Besatzung“ umgehen zu müssen, als mit Brustkrebs. Sie betonte, dass palästinensische Frauen in der Lage seien, andere Krankheiten zu bekämpfen, da sie es gewohnt seien, mit Israel, „dem schlimmsten Krebs“ fertig zu werden.

Diese Rede ist kein Einzelfall, sondern eine immer wiederkehrende Message von Ghannam. Bereits im letzten Jahr nutzte Ghannam ihre Rede während einer Veranstaltung für Brustkrebs-Bewusstsein für Anti-Israel-Propaganda. Nachdem sie die Frauen aufgefordert hatte, sich auf Brustkrebs untersuchen zu lassen, um ihn eventuell schnellstmöglich zu erkennen, machte sie Aussagen, die denen von diesem Jahr sehr ähnlich klingen.

„Palästinensische Frauen, die in der Lage sind, mit der Besatzung, der größten und gefährlichsten Krebsart der Welt umzugehen, werden auch in der Lage sein, jeden anderen Krebs komplett zu besiegen“, fügte sie ihrer Rede hinzu.

Die Prioritäten der Palästinensischen Autonomiebehörde sind klar: An allererster Stelle steht immer der Kampf gegen Israel, erst später kommt das Wohl und die Gesundheit der palästinensischen Bürger. Und das zeigt uns nicht nur die Rede einer palästinensischen Gouverneurin; dieses Prinzip taucht immer wieder auf und zieht sich durch die komplette palästinensische Politik.

Zum Beispiel berichtete die Medienüberwachungsgruppe Palestinian Media Watch von einem Fall, in dem die Palästinensische Autonomiebehörde, die die Behandlung eines siebenjährigen palästinensischen Jungen abbrach. Das krebskranke Kind wurde in einem israelischen Krankenhaus behandelt und es zeigte sich eine Verbesserung seines Zustands.

Doch noch bevor die Behandlung abgeschlossen war, wurde sie von der Palästinensischen Autonomiebehörde gestoppt, damit diese weiterhin die Gehälter an Terroristen zahlen konnte.

Laut der Jerusalem Post wurden im vergangenen Jahr ungefähr 20.000 Einreiseerlaubnisse an Palästinenser aus der Westbank ausgestellt, die wie dieser kleine Junge für eine medizinische Behandlung nach Israel kamen oder Familienangehörige dazu begleiteten. In diesen Fällen war Krebs die meistbehandelte Krankheit.

Israel behandelt diese Patienten, obwohl die Palästinensische Autonomiebehörde die Krankenhausrechnungen meist nicht bezahlt und große Schulden offen hat. Das Geld fließt lieber in den Terror gegen das Land, welches trotz hoher Kosten die Behandlung der Palästinenser anbietet und sich um deren Wohl kümmert.

Doch nun ist die Palästinensische Autonomiebehörde noch einen Schritt weiter gegangen und verhindert den Transport erkrankter Palästinenser zur Behandlung nach Israel. Der Hass der Autonomiebehörde auf Israel ist so stark, dass sie für die Nachteile und Gefährdung, die dies den Palästinensern und den palästinensischen Krankenhäusern zufügt, blind sind.

Protest gegen die PA im Augusta Victoria Hospital in Jerusalem

Das medizinische Personal des Auguste-Viktoria-Hospitals in Jerusalem, welches Palästinenser aus der Westbank und dem Gazastreifen versorgt, initiierte einen Protest, in dem es zusammen mit Patienten und deren Familienangehörigen gegen die Palästinensische Autonomiebehörde demonstrierte. Sie stellten sich gegen die Entscheidung der Autonomiebehörde, das israelische Medizinwesen zu boykottieren und den Transfer von Patienten nach Israel zu verbieten.

Denn dadurch wird nicht nur erreicht, dass es in israelischen Krankenhäusern, die wegen der offenen Rechnungen der Palästinenser sowieso oft finanzielle Probleme haben, an Patienten mangelt, sondern die palästinensischen Krankenhäuser werden immer überfüllter und können keine ordentliche Behandlung der Palästinenser mehr gewährleisten. Und das vor allem deshalb, weil die Palästinensische Autonomiebehörde selbst hier die Rechnungen nicht bezahlt.

 

(Foto oben: Auch in Gaza wurde auf den Brustkrebs aufmerksam gemacht)

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