Israel gedenkt

Morgen beginnt in Israel eine Woche des Erinnerns und Gedenkens. Am 24. April findet der Holocaustgedenktag statt und in der kommenden Woche, am 1. Mai, wird den gefallenen Soldaten gedacht, woraufhin am nächsten Tag der Unabhängigkeitstag folgt.

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Morgen beginnt in Israel eine Woche des Erinnerns und Gedenkens. Am 24. April findet der Holocaustgedenktag statt und in der kommenden Woche, am 1. Mai, wird den gefallenen Soldaten gedacht, woraufhin am nächsten Tag der Unabhängigkeitstag folgt.

Ich habe mich oft gefragt, warum wir uns immer wieder an diese traurigen Ereignisse erinnern müssen. Die Menschen, die sie erlebt haben, brauchen sicherlich keinen speziellen Tag, um sich daran zu erinnern, sie leben jeden Tag mit ihren Erinnerungen.

Während der Gedenktage hat mich mein Großvater zu den Gräbern seiner Freunde und Familienangehörigen mitgenommen. Er zeigte mir die Menschen, die er aus seinem Heimatort kannte: ein Mann, der half die Synagoge der Stadt zu bauen, der Fleischer, der neben dem Gemeindehaus wohnte. Jedes Grab mit einem Davidstern repräsentierte ein eigenes Leben, das einen tiefen Eindruck auf meinen Großvater gemacht hatte.

Mit der Ehrung dieser Menschen hinterließ mein Großvater einen bleibenden Eindruck bei mir. Ich wurde daran erinnert, dass wir hier stehen, weil sich so viele vor uns dafür geopfert hatten.

Morgen werden im ganzen Land Gedenkveranstaltungen stattfinden, in Schulen, an Kriegsmonumenten und in Friedhöfen. Tränen werden vergossen, Gebete werden gesprochen und Steine auf Grabsteine gelegt, an denen die israelische Flagge weht, da diese Menschen im Krieg oder dem Holocaust getötet wurden. Freunde und Familien werden sich treffen, um Geschichten zu erzählen, die den Mut und den Schmerz der Geliebten betreffen, die für immer von uns gegangen sind.

In nur einigen Jahren wird es keine Überlebenden mehr geben, die Geschichten erzählen können. Wir werden ihr Fehlen spüren, da sie nicht mehr da sind, um uns eine Richtung zu zeigen, um Führungsrollen in unseren Gemeinden zu übernehmen oder einfach um mich nur vom ganzen Herzen zu umarmen.

In dieser Woche, wo der Frühling seine Wiedergeburt hat, ist es gut, dass wir auch Zeit finden, die Erinnerung der unzähligen Opfer wachzuhalten, die es uns ermöglichten, unser Leben zu genießen. Es ist gut, dass wir unsere Kinder zu Gedenktagen mitnehmen, die Namen auf den Steinplatten lesen und an die Familien denken, die durch den Verlust eines Geliebten nie wieder die alte Fröhlichkeit haben können. <,p>

Es ist gut, dass wir die Hand eines Soldaten schütteln, denn er verdient unsere ewige Dankbarkeit.

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