Israel

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Gurkenprotest – Bauern verteilen 2.5 Tonnen Gurken

Am Sonntagmorgen fuhren Landwirte aus dem Moshav Ahituv nach Jerusalem, um dort 2.5 Tonnen Gurken an die Bevölkerung zu verteilen, als Protest gegen die Entscheidung der israelischen Regierung, die zollfreie Einfuhr von Obst und Gemüse aus dem Ausland zu ermöglichen.

Am Sonntagmorgen fuhren Landwirte aus dem Moshav Ahituv nach Jerusalem, um dort 2.5 Tonnen Gurken an die Bevölkerung zu verteilen, als Protest gegen die Entscheidung der israelischen Regierung, die zollfreie Einfuhr von Obst und Gemüse aus dem Ausland zu ermöglichen.

Am Wochenende lag der Preis für ein Kilogramm Gurken bei umgerechnet 1.20 Euro. Noch vor einem Monat lag der Preis bei ca. 20 Cent pro Kilo, woraufhin hunderte Tonnen von Gurken vernichtet wurden. Die Ernte sei zu gross gewesen und die Gurken zu früh reif, so dass es keinen anderen Weg gab, sagte ein Bauer Reportern.

Der Moshav Ahituv ist für 60% der Gurkenernte in Israel verantwortlich. Grund für den jetzt höheren Preis der Gurken sei ein momentaner Mangel an Gurken, der durch die Vernichtung der Gurken vor einem Monat entstanden sei. Die Landwirte beschuldigen die Regierung für die Situation. Die unkontrollierte Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus dem Ausland habe zu dieser Situation geführt.

Nicht nur Gurken wurden an die Jerusalemer verschenkt. Um zu zeigen, dass es bei dem Protest nicht nur um die Gurke geht, verteilten die Landwirte auch eine Tonne Auberginen.

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Patrick Callahan

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