Israelis schließen sich US-Christen beim Bibellese-Marathon an

„Das Lesen der Bibel ist etwas ganz Selbstverständliches. Es ist die gemeinsame Heilige Schrift, die als Grundlage der Beziehungen zwischen Juden und Christen dient.“

von Israel Heute Redaktion |
Illustration Foto: Chen Leopold/Flash90

Israelis haben am Mittwoch zum ersten Mal an einem jährlichen Bibellese-Marathon teilgenommen, der zum 2018 zum Ersten Mal im US-Bundesstaat Iowa stattfand.

In diesem Jahr brachte die in Iowa lebende Dianne Bentley Mitchristen aus allen 99 Bezirken des Staates dazu, sich aufzuteilen und gemeinsam die über 1.000 Kapitel zu lesen, aus denen der Tanach (oft fälschlicherweise als „Altes“ Testament bezeichnet) und das Neue Testament bestehen. Auf diese Weise wird in nur wenigen Stunden das gesamte Wort Gottes über den ganzen Staat verkündet, wie Bentley das Ereignis zuvor beschrieben hat.

Im Jahr 2019 dehnte Bentley die Initiative auf die ganze Welt aus. Letztes Jahr, im Jahr 2020, nahmen rund 57 Nationen teil. In diesem Jahr sind erstaunliche 72 Nationen beteiligt, darunter auch Israel.

Die israelischen Teilnehmer hatten die Aufgabe, aus dem Buch Jesaja zu lesen, in dem es an vielen Stellen um die Rückkehr des jüdischen Volkes in dieses Land geht.

Israels Beteiligung war die Idee von Jonathan Feldstein, der eine Organisation namens Genesis 123 Foundation leitet, die sich für die Stärkung der Glaubensbande zwischen Juden und Christen einsetzt.

In einem Kommentar für Israel365 schrieb Feldstein:

„Die Bibel (Tanach) zu lesen ist eine Selbstverständlichkeit. Es ist die gemeinsame Heilige Schrift, die als Grundlage für so viele andere Beziehungen zwischen Juden und Christen dient. …Dass Juden und Christen in dieser grundlegendsten biblischen Gemeinschaft zusammenkommen, ist beispielgebend und setzt ein Modell für junge Menschen, sich zu verbinden und neu zu engagieren.“

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