Antike Weinpresse ausgegraben
Mittwoch, 24. April 2013
Überreste einer byzantinischen Weinpresse und eine sehr gut erhaltene Öllampe wurden vor kurzem in der Nähe von Hamei Yo'av ausgegraben. Beim Bau eines öffentlichen Gartens für die Stadt wurde die antike Weinpresse entdeckt, die jetzt in den Garten integriert werden soll. Die Weinpresse breitet sich über eine Fläche von etwa 100 Quadratmetern aus. Sie besteht aus einer großen Presse, auf deren Nord- und Südseite sechs Fächer angelegt sind.
Israel Video des Tages
Donnerstag, 18. April 2013
Ausgrabungen in Israel sind besonders interessant, da man überall auf bedeutende archäologische Fundstücke stoßen kann. Eine Gruppe von Archäologen in Israel gibt auch Touristen die Möglichkeit, an echten Ausgrabungen an einer antiken Stätte teilzunehmen. Hier können Amateure mitarbeiten und die Vergangenheit des Landes hautnah erleben. Für 2-3 Stunden wühlen sie im Sand, zwängen sich durch Höhlen und scheuen keine Mühe, Artefakte zu finden, die die Archäologen einen kleinen Schritt voranbringen können.
Erste messianisch-jüdische Synagoge entdeckt?
Donnerstag, 17. Januar 2013
Ein Team von Archäologen der israelischen Altertumsbehörde hat in einem kleinen Dorf am See Genezareth eine antike Synagoge mit ungewöhnlichen Merkmalen ausgegraben, die augenscheinlich von Jesus und seinen Jüngern besucht worden ist. Die Synagoge wurde in Migdal entdeckt (im neuen Testament als Magdala bezeichnet), das gleich neben Tiberias im Norden am See Genezareth liegt...
Fund aus der Zeit des Ersten Tempels
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Archäologen haben nahe Jerusalem einen besonderen Fund entdeckt: Artifakte, die geschätzte 2750 Jahre alt sind und damals für rituelle Kulte benutzt wurden, kurz bevor das judäische Königreich diese Art von Kulten verbot. Die entdeckten Überreste des rituellen Gebäudes mit den damals heiligen Gefäßen sind sehr rar. „Es gibt kaum Funde aus jener Zeit“, erklärten die Verantwortlichen der Ausgrabung mit Blick auf die judäische Zeit des Ersten Tempels. Mehr zu der Ausgrabung in Tel Motza in der nächsten Ausgabe der Israel Heute Zeitschrift!
Universität Tel Aviv entziffert antikes Messsystem
Montag, 26. November 2012
Archäologen und Mathematiker der Universität Tel Aviv haben ein antikes System zur Messung von Rauminhalten entdeckt. Wahrscheinlich war das System vom 14. bis ins 10. Jahrhundert v. Chr. bei den Ägyptern und den Phöniziern in Gebrauch. Es ermöglichte die Bestimmung von Flüssigkeitsmengen in runden Behältern. Anders als unser modernes Messsystem basiert das antike auf Kreisen, nicht auf Würfelformen. Bis zur Entdeckung dieses antiken Systems glaubte man, dass damals Flüssigkeiten nicht akkurat gemessen werden konnten.
Synagoge aus der spätrömischen Zeit entdeckt
Freitag, 6. Juli 2012
Bei Ausgrabungen in Huqoq, Galiäa wurde ein monumentales Synagogengebäude aus dem 4. oder 5. Jahrhundert, der spätrömischen Zeit, entdeckt. Huqoq ist eine antike jüdische Stadt, etwa fünf Kilometer westlich von Kapernaum und Migdal. Ein herausragender Mosaik-Boden wurde bei den Grabungen freigelegt. Die hochwertige Arbeit aus winzigen farbigen Steinen zeigt Samson, der Fackeln zwischen den Schwänzen von Schakalen befestigte, wie im Buch Richter beschrieben. In einem anderen Teil des Mosaiks sind zwei weibliche Gesichter abgebildet und eine runde Medaille mit einer hebräischen Inschrift, die von Belohnungen für gute Taten handelt.
Antikes Siegel aus Bethlehem gefunden
Donnerstag, 24. Mai 2012
Archäologen haben bei Ausgrabungen in der Stadt Davids einen Siegelabdruck aus Bethlehem entdeckt, der aus der Zeit des ersten Tempels stammt. Dieser Siegelabdruck ist etwa einen halben Zentimeter groß und wurde zum Versiegeln von offiziellen Dokumenten benutzt, die nur von autorisierten Personen geöffnet werden durften. Die Inschrift des Siegells lautet: Bishv’at, Bet Lechem, Lemel[ekh].
Dies bedeutet, dass die mit diesem Siegel versiegelten Dokumente von Bethlehem zum König nach Jerusalem geschickt wurden, im siebten Jahr seiner Herrschaft.
Siegel aus der Zeit des ersten Tempels entdeckt
Mittwoch, 2. Mai 2012
Überreste eines Gebäudes aus der Zeit des ersten jüdischen Tempels wurden in der Nähe der Klagemauer in Jerusalem entdeckt. Während der Ausgrabungen wurde auf dem Boden des Hauses weiterhin ein privates Siegel eines jüdischen Mannes gefunden. Es hat einen Durchmesser von etwa zwei Zentimetern, der Name des Besitzers ist eingraviert und man kann die Inschrift הו בן למתניהו gut erkennen, was bedeutet ... gehört Matanjahu Ben Ho.
Siegel wurden, wie heutzutage, zum Unterzeichnen von Briefen und Dokumenten benutzt. Der Name Matanjahu bedeutet Gabe an (oder von) Gott , er hat die gleiche Bedeutung wie der Name des israelischen Premierministers Netanjahu.
Jüdische Münze wird palästinensisch
Mittwoch, 14. März 2012
Die palästinensische Autonomiebehörde hat beschlossen, dass die kürzlich gefundene jüdische Münze (66 n. Chr.) in Wahrheit eine historische Münze der Palästinenser sei und damit ein Beweis der kulturellen Vergangenheit der Palästinenser in diesem Land. Die Schekel-Münze, die aus dem ersten Jahr der jüdischen Aufstände gegen die Römer im Land Israel stammt, wurde laut der New York Post letzte Woche in einer Auktion in New York für 1,1 Mio. US-Dollar verkauft. Auf der Münze steht mit hebräischen Worten auf der Vorderseite „Schekel aus Israel, Jahr eins“ und auf der Rückseite „Jerusalem die Heilige“. Die Palästinenser bestreiten die jüdische Verbindung zu der hebräischen Münze und haben eine Gegendarstellung herausgegeben. Darüber berichtete die palästinensische Zeitung Al-Hayat Al-Yadida im März.
Verborgene Schriftrollen in Afghanistan entdeckt
Donnerstag, 9. Februar 2012
Wer hätte gedacht, dass es vor tausend Jahren in Afghanistan eine florierende jüdische Gemeinde gab? Jetzt erregten in einer Höhle gefundene Schriftrollen großes Aufsehen in der jüdischen Welt. Das israelische Fernsehen Kanal 2 strahlte einen Bericht des Arabisten Ehud Ja’ari aus. „Es handelt sich um einen beispiellosen Fund“, sagen Experten. Während der Kampfhandlungen mit den Taliban wunderten sich einheimische Dörfler über Füchse, die in der Nähe der Höhlen von Samangan herumschnüffelten und gruben. Da geschah es: Im Tal Jussuf Dera entdeckte man in einer Höhle jüdische Handschriften aus dem Mittelalter.
Sensationeller Fund aus der Zeit des Zweiten Tempels
Dienstag, 27. Dezember 2011
Bei den Ausgrabungen entlang der Klagemauer wurden in der letzten Zeit einige Erdschichten abgetragen, um an die darunter eventuell verborgen liegenden „Schätze“ zu gelangen. Jedoch wurde dieser Erdboden nicht einfach auf die Müllhalde gekippt, sondern besonders gründlich gesiebt, damit keine wichtigen antiken Artifakte durch die Finger rutschen. Dabei stieß man auf ein kleines Objekt aus gebranntem Ton, fast in der Größe eines Knopfes, das eine Inschrift enthält. Sie ist in Aramäisch und bedeutet soviel wie „Heilig dem Herrn“. Die Archäologen Eli Shukrun von der Altertumsbehörde und Dr. Ronny Reich von der Universität Haifa sind der Meinung, dass es sich bei diesem Objekt um einen Stempel handelt, mit dem gewisse Produkte oder Gegenstände gekennzeichnet wurden, die rituell rein waren und deshalb auch im Tempel genutzt werden konnten.
Kurznachrichten
Mittwoch, 21. Dezember 2011
+++ Die Überreste eines antiken Badehauses, datiert auf die Byzantinerzeit, wurden bei den Bauarbeiten zur Modernisierung der Wasserinfrastruktur in der Nähe des Moschaw Tarum in den judäischen Bergen bei Beth Shemesh freigelegt. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe von israel heute, Februar 2012. +++ Ministerpräsident Netanjahu zündete gestern Abend in der Militärbasis der Ephraim Brigade das 1. Chanukkalicht an. Er wählte dieses Militärlager, weil dies in der letzten Woche von rechtsextremistischen jüdischen Siedlern angegriffen wurde. +++ Israels Staatskontrolleur Micha Lindenstrauss kritisierte in seinem Jahresbericht, dass 5 Jahre nach dem Libanonkrieg Israels Städte immer noch nicht ausreichend gegen einen neuen Krieg und Raketenbeschuss gerüstet sind. +++ Gestern Abend wurde in Berlin vor dem Brandenburger Tor an einem 4 Meter hohen Leuchter von Chabad Rabbiner Tiechtel das 1. Chanukkalicht angezündet, genau an der Stelle, wo Hitler die totale Ausrottung des Judentums proklamierte. +++ Entgegen negativer Vorhersagen wird im nächsten Jahr, bedingt durch Israels Wirtschaftswachstum, das Budget der israelischen Staatsbank um 14 % ansteigen. +++