Wilde Tiere können aufatmen

Dienstag, 26. Oktober 2010 |  ih Redaktion

Das Umweltschutzministerium will ein Gesetz verabschieden, dass das bisherige Wildschutzgesetz ändert und fast alle in Israel lebenden Tiere unter Naturschutz stellt. Nur einige wenige Tiere würden dann noch gejagt werden dürfen, falls eine Gefahr für Mensch oder Umwelt besteht. Außerdem soll das Verstreuen von Gift auf dem Boden oder der Verkauf von Tierpelzen verboten werden. Dementsprechend sollen auch die Haftstrafen und Geldbußen bei solchen Vergehen angehoben werden. In Israel gibt es 2.000 Personen mit Jagdschein, aber die Zahl der zur Jagd freigegebenen Tiere wird immer mehr eingeschränkt. In der Vergangenheit gab es sogar einmal 6.000 Jäger, aber die Naturschutz- und Parkbehörde verminderte die Zahl der Jäger durch die Nichterneuerung des Jagdscheins. Neue Jagdscheine werden erst gar nicht erteilt. Sollte dies so weiter gehen, werden bald keine privaten Jäger mehr durch die Wildnis streifen und damit dem Jagen als Sport ein Ende setzen. Das ursprüngliche Gesetz stammt aus den 50er Jahren und wird dem heutigen Artenschutz nicht mehr gerecht. Während im 20. Jahrhundert das Jagen eine normale Aktivität war, hat sich für das 21. Jahrhundert der Artenschutz immer mehr durchgesetzt.

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