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Dienstag, 27. Oktober 2009
von ih Redaktion
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Wasserbehörde gegen Bericht von Amnesty International
Die israelische Wasserbehörde Mekorot beschwerte sich gestern darüber, dass Amnesty International sie nicht für deren neuen Bericht über Wasseraufteilung für Israelis und Palästinenser hat zu Wort kommen lassen. Heute wurde der neue, Israel gegenüber kritische Bericht diesbezüglich veröffentlicht. In diesem Bericht wird untersucht, wieviel Wasser den Palästinensern zugeteilt wird und Israel wird beschuldigt, den Palästinensern 80 % des Wassers des Bergreservoirs – das fast ganz unter der sogenannten Westbank verläuft - zu stehlen. In Israel gibt es nur drei Wasserreservoirs, den See Genezareth, das Bergreservoir und das Küstenreservoir. Das Wasser ist eines der Themen für ein endgültiges Abkommen zwischen Israel und den Palästinensern. Amnesty rief Israel auf, die Wasserressourcen gerecht aufzuteilen. In dem Bericht wird behauptet, dass Israelis 400 Liter Wasser pro Tag bekämen gegenüber nur 70 für die Palästinenser, weniger als die von der Weltgesundheitsorganisation vorgeschlagenen 100 Liter. Die Wasserbehörde stellt dagegen ihre Zahlen dar, dass Israelis 408 Liter erhalten, und die Palästinenser 200 Liter. Obwohl der Unterschied bestehe, sei er nicht so krass wie in dem Bericht dargestellt.
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