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Donnerstag, 11. Juni 2009
von ih Redaktion
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Übergänge sollen geschlossen bleiben
Das Sicherheitskabinett hat gestern entschieden, dass die Öffnung jeglicher Übergänge in den Gazastreifen nur dann gewährleistet wird, wenn ein Fortschritt in den Verhandlungen um die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Shalit verzeichnet werden kann. Ähnlich hatte sich auch die Regierung Olmerts ausgedrückt. Es müsse erreicht werden, dass der Soldat von Vertretern des Roten Kreuzes besucht wird oder zumindest ein echtes Lebenszeichen von ihm erhalten werden müsse. Die Lieferung von Baustahl und Zement in den Gazastreifen soll unterbunden werden, obwohl die US-Regierung drängt, die Blockade dieses Gebiets zu erleichtern. In Israel ist man jedoch der Meiunung dass dieses Baumaterial von der Hamas dazu genutzt wird, Schmuggeltunnel zu bauen. Es wird nach Wegen gesucht, das Leben der Bevölkerung des Gazastreifens zu erleichtern, jedoch nicht auf Kosten der Sicherheit Israels. Verteidigungsminister Barak behauptet dass keine humanitäre Krise in Gaza vorherrsche und bei einer Kabinettssitzung vor zwei Wochen hatte er gesagt, dass mehr Güter nach Gaza die Grenze passieren würden, als während dem Waffenstillstand im letzten Jahr.
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