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Mittwoch, 10. Juni 2009
von ih Redaktion
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Jude für eine Handvoll Tempelerde festgehalten
Die Polizei hat einen Juden davon abgehalten, eine Handvoll Erde vom Tempelberg für die Hochzeit seines Freundes mitzunehmen, um die der Rabbiner ihn gebeten hatte, um somit dem traditionellen Gedenken Jerusalems während der Hochzeit nachkommen zu können. Als er eine Handvoll Erde aufhob, forderte ihn innerhalb von Sekunden ein Vertreter des Waqf (islamische Organisation, die Verantwortung für den Tempelberg hat) auf, die Erde loszulassen. Er weigerte sich. Daraufhin wurde die israelische Polizei gerufen, die darauf bestand, dass der junge Mann dem islamischen Amtsträger gehorche. Er weigerte sich erneut, da kein Gesetz ihm verbiete, Dreck von dem Ort zu entfernen. Der Polizist antwortete ihm, dass dort die Waqf das Gesetz sei. Der junge Mann hatte keine Wahl und liess die Erde schliesslich fallen. Er wandte sich an den Polizeikommandanten, der ihm antwortete, es sei verboten, Erde von einer archeologische Stätte zu entfernen. Der stellvertretende Bürgermeister von Jerusalem, David Harari in den Nationalen Israelischen Nachrichten zu dem Fall: „Es ist ein schlimmes Beispiel von verlorener israelischer Souveränitet. Ja, das Gesetz sieht vor, dass Antiquitäten erhalten werden. Aber wenn die Polizei beschließt ein Auge zu schliessen dafür, dass die Waqf LkW-weise Erde vom Tempelberg ins Kidrontal kippt, dann hätte sie doch sicher einen Weg finden können, einem Bräutigam, der wünscht, bei seiner Hochzeit an den heiligen Tempel zu erinnern, zu erlauben zu diesem Zweck 10 Gramm Dreck zu haben.“
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