|
Dienstag, 31. März 2009
von ih Redaktion
|
Abschied von Außenministerin Livni
Bei der Abschiedsfeier von Israels Außenministerin Zippi Livni wurde Kritik an ihrer Arbeitsweise laut, sie sei als Außenministerin so sehr auslandsorientiert gewesen, so dass sie keinen Überblick mehr über Israels Tagesgeschehen hatte und auch kein allzu großes Interesse in die kleinen Angestellten ihres Ministeriums vergeudete. Außerdem sei das Ministerium kein Sprungbrett für höhere Ämter, so Jaakov Livneh, der Vorsitzende des Komitees der diplomatischen Angestellten. Sie hatte den Posten in den letzten drei Jahren bekleidet. So wurde Livni teilweise ausgebuht, es wurde aber auch applaudiert. Gegenüber der Kritik verteidigte sie sich damit, dass Israel aufhören sollte, sich in sich selbst zurückzuziehen. Als Kadima-Vorsitzende konnte sie ihre Partei nicht zum Sieg führen, sie geht nun in die Opposition.
|
|
|
|
|