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Sonntag, 30. November 2008
von ih Redaktion
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Forderung nach militärischem Eingriff gegen Gaza-Terroristen
Eine Zahl von hohen Beamten im israelischen Verteidigungsministerium forderte eine Wiederaufnahme des Kampfes gegen die Terrorinfrastruktur im Gazastreifen. Wenn am 19. Dezember offiziell der Waffenstillstand mit der Hamas abläuft, sollten sofort israelische Militäreinheiten gegen die Terroristen losgelassen werden. Dies würde ihrer Meinung nach Druck auf die Hamas ausüben, um diese dazu zu zwingen, ihre Forderungen an Israel zur Freilassung Gilad Schalits herunterzuschrauben. Am Freitagabend schlug eine Mörsergranate in einer Kaserne im Kibbuz Nachal Oz ein und verletzte zwei Soldaten schwer, einer davon verlor ein Bein. Vier weitere Soldaten wurden moderat verletzt. Vizeverteidigungsminister Matan Vilna´i meinte gestern, dass ein großangelegter Militärangriff auf die Terroristen im Gazastreifen schnell näherkomme. David Buskila, der neugewählte Bürgermeister der Stadt Sderot, die am meisten von den Kassam-Raketen betroffen ist, sprach sich zornig gegen Verteidigunsgminister Ehud Barak aus, der letzte Woche stolz erklärt hatte, dass die Regierung durch den Waffenstillstand mit der Hamas den Beschuß auf nur 10 Raketen pro Monat herunterdrücken konnte. „Würden auch nur zwei Raketen monatlich Tel Aviv treffen, würde die Regierung ganz anders reagieren“, so Buskila.
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