Gerichtsverfahren gegen Prof. Ariel Toaff

Dienstag, 27. Februar 2007 |  ih Redaktion
Knessetabgeordnete verschiedener Parteien fordern ein Gerichtsverfahren gegen Prof. Ariel Toaff, den Sohn des ehemaligen Oberrabbiner Italiens, Elio Toaff, wegen seines Buches „Pasque de Sangue“ (Passahfest des Blutes). In diesem Buch schreibt Toaff, dass die Anschuldigungen gegen Juden, Blut von Christenkindern zum Herstellen der Mazzabrote genommen zu haben, gerechtfertigt sein könnten und behandelt einen Fall aus dem Jahr 1475 in der italienischen Stadt Trent. Toaff ist auch Professor an der Bar-Ilan-Universität bei Tel Aviv. Infolge des Aufruhrs den das Buch verursachte, stellte Toaff dessen weitere Verbreitung und Druck ein und versprach sein Einkommen von den bisher verkauften 3000 Kopien des Buches an die Anti-Defimation-Liga zu spenden. Der Sprecher der ADL, Arieh O´Sullivan, meinte, dass der Schaden nun angerichtet sei und Feinde Israels und des jüdischen Volkes dies in Zukunft ausnutzen könnten, um zu behaupten, dass auch andere Konspirationstheorien wahr seien.

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