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Dienstag, 31. Juli 2007
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Wer hätte das gedacht?
Es gab keine Generation, in der nicht irgendwo in der Welt Juden verfolgt wurden.
Entweder wollte man sie von ihrem Glauben abbringen oder sie als Volk vernichten.
Pharao wollte die Hebräer im Nil ertränken und Haman sie am Galgen aufhängen;
die Römer wollten sie kreuzigen und die Inquisition sie auf Scheiterhaufen
verbrennen.
Die Nazis wollten alle Juden vergasen und die Araber wollten die Juden ins Meer
treiben. Und nun will der Iran Israel mittels Atom von der Landkarte tilgen. Das
jüdische Volk hat alles überlebt, nicht, weil es sich so gut verteidigen konnte,
sondern, weil Gott das von Ihm auserwählte Volk um seines ewigen Bundes mit
Israel willen nicht untergehen lässt – nur deshalb.
„Ich der HErr will euch die Jahre ersetzen, deren Ertrag die Heuschrecken
gefressen haben. Da sollt ihr vollauf zu essen haben und satt werden und den
Namen des HErrn, eures Gottes, preisen, der sich wunderbar an euch erwiesen hat.
Mein Volk soll in Zukunft nie mehr zuschanden werden; so sollt ihr erkennen,
dass ich in Israels Mitte bin und dass ich, der HErr, euer Gott bin und keiner
sonst; nie mehr soll mein Volk in Zukunft zuschanden werden.“ (Joel 2,25-27)
Aus jeder Verfolgung blieb immer nur ein kleiner Überrest übrig. So haben den
Holocaust nur zehn Prozent der Verfolgten überlebt, und die waren durch den
KZ-Aufenthalt derart geschwächt, dass man meinte, mit ihnen „keinen Staat mehr
machen zu können“ – Gott aber machte mit ihnen am 14. Mai 1948 einen Staat, um
sein Wort zu erfüllen.
So war auch Ludwig Schneider der einzige aus seiner Sippe, der es geschafft hat,
in Israel Fuß zu fassen. Aus dem armseligen Überrest dieser einen Person ist in
nur 44 Jahren eine Großfamilie geworden, bestehend aus 31 Personen.
Die Ludwig und Barbara Schneider Familie: Aviel & Anat Schneider sowie
Eden, Tomer, Moran und Elad; Doron & Ziona Schneider sowie Pniel, Hodaja und Oz;
Michael & Orly Schneider sowie Sapir, Maayan und Roi; Ruth & Avshalom Deri sowie
Schirel, Schimon, Ofer, Amalia, Schlomo und Simcha; Lena & Rafael Danon sowie
Tal, Michal und Noam. Das älteste von den 19 Enkelkindern ist 15 und das jüngste
3 Jahre. Sie sehen am „Schneider-Beispiel“: Gott hat alles vielfach ersetzt, was
die Heuschrecken gefressen haben.
Bild: Ludwig & Barbara Schneiders Großfamilie in Jerusalem, Stand 2007: «Gottes
Gnade ist mit uns!»
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