Sonntag, 1. August 2010




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Jüdisches Fenster
Jemenitische Juden
Ein Gericht im Jemen hat Abdul Aziz Yahya al-Abdi (39) des Mordes an dem jüdischen Jemeniten Moshe Yaeish Al-Nahari für schuldig befunden. Allerdings könne er aufgrund seines Geisteszustands nicht für den Mord verantwortlich gemacht werden. Er soll lediglich in Sicherheitsverwahrung, so das Urteil. mehr»
Alle 28 Jahre: Segensspruch über die Sonne
Alle 28 Jahre können fromme Juden den Segensspruch über die Sonne sprechen, wenn diese sich laut dem hebräischen Kalender an demselben Ort am Himmel zeigt, an dem sie am Vierten Tag von Gott geschaffen wurde. Die Quelle für diese Tradition findet man im Talmudtraktat Brachot, Seite 59B: „Unsere Weisen lehrten: Wer die Sonne an ihrem Wendepunkt sieht ... rezitiert den Segensspruch des Erschaffers der Schöpfung. ... Und wann findet dieses statt? Abaye antwortet: alle 28 Jahre.“ mehr»
Welle der Gewalt gegen Rabbis in Europa
Von einer Welle der Gewalt gegen Rabbis in Europa sprach man in Israel, nachdem sich in letzter Zeit Angriffe auf Rabbiner häuften. In Berlin wurde Rabbi Yehuda Teichtel angegriffen, als er mit acht Studenten in einem Minibus unterwegs war. mehr»
Gedenken an Rabbi Mohliver
Mehr als 120 Rabbiner, die Jeschiwa-Talmudschulen vorstehen, und andere leitende Rabbiner der Bnei-Akiva-Jugendbewegung gedachten im Juni des 110. Todestages von Rabbiner Schmuel Mohliver, der die Misrachi-Bewegung gründete und eine Schlüsselfigur des modernen Zionismus gewesen war. mehr»
Einwanderung per Rolls-Royce
Am 4. Juni wanderten zwei junge Juden aus England nach Israel ein. Ihr Weg war jedoch außergewöhnlich: Sie fuhren in einem Rolls-Royce aus dem Jahr 1948 über 5000 Kilometer von London nach Jerusalem. mehr»
Jüdisches Adoptivkind kämpft um Staatsbürgerschaft
Die Unentschlossenheit des israelischen Innenministeriums über der Frage, ob ein adoptierter Jude zum jüdischen Volk gehört, brachte Tim Steger zahlreiche Schikanen ein. mehr»
Orthodoxe Frauenorganisation ausgezeichnet
Die orthodoxe Frauen-Organisation „Kolech“, deren Name wörtlich übersetzt „Deine Stimme“ lautet, wurde von der Vereinigung für Zivilrechte in Israel (ACRI) dafür geehrt, dass sie sich der Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie der Thora und dem jüdischen Halacha - Gesetz verpflichtet fühlt. mehr»
Gesetz zur Gründung der Nationalbibliothek verabschiedet
Die Knesset hat die Gründung einer Nationalbibliothek beschlossen. Dies wurde von der Hebräischen Universität Jerusalem begrüßt. mehr»
Wird Gilads Fabel wahr?
Vor über 10 Jahren verfasste der 2006 in den Gazastreifen entführte Gilad Shalit eine Erzählung mit dem Titel „Als der Fisch und der Hai sich begegneten“. Ein auf dieser Geschichte beruhendes Buch wurde im Januar in der Edge Gallerie in Nahariya veröffentlicht. mehr»
Scheidungsrecht reformiert
Die Knesset hat einen Gesetzes entwurf gebilligt, der sowohl zivilen als auch rabbinischen Gerichten erlauben wird, ein scheidungswilliges Ehepaar zur Vermögensaufteilung aufzufordern, bevor es zur offiziellen Scheidung kommt. mehr»
Mehr Juden im biblischen Kernland
Die jüdische Bevölkerung in Siedlungen im Westjordanland stieg im Jahr 2007 um 5,2 %. Dies entspricht einem Zuwachs von 14.000 Bewohnern auf insgesamt 282.000 zum Jahresende 2007. mehr»
„Koscher”-Stempel dominiert US-Lebensmittelbranche
Die Auszeichnung „koscher“ war in diesem Jahr die häufigste Kennzeichnung von Lebensmitteln in den USA, ermittelte die Mintel’s Global New Products Database (GNPD), die weltweit Produkt neuheiten unter verpackten Lebensmitteln in Verbauchermärkten überwacht. mehr»
Schindlers Sekretärin macht Alijah
92 Jahre alt ist heute die Frau, die vor 64 Jahren die berühmte Liste zusammenstellte, auf der die Namen von 1100 Juden vermerkt waren, die der deutsche Geschäftsmann Oskar Schindler vor dem grausamen Holocaust-Tod retten konnte. mehr»
Orthodoxe Lotterie
Ein neues Projekt mit dem Namen „Goralot“ – „Lose ziehen“ oder „Schicksal“ – wurde unter der orthodoxen Bevölkerung Israels eingeführt. Die Zustimmung zu einer Lotterie gaben die leitenden Rabbiner Rafael Wint und Jaakov Sonnenfeld vom „Tiferet Rechessim“-Fundus, die diese Initiative unterstützen. mehr»
Das Chanukka-Fest 2007
Dieses Jahr wird das achttägige Chanukka-Fest vom 5. Dezember (also beginnend mit dem Abend des 4.) bis 12. Dezember gefeiert. Das entspricht im jüdischen Kalender dem 25. Kislev bis 3. Tewet 5768. Da im biblischen Sinne der Tag mit dem Abend beginnt, werden auch die jüdischen Feste am Vorabend eröffnet. mehr»
Nach fast 60 Jahren Studiengeld zurück
Prof. Baruch Kaplan (85) stammt aus Bialystok/Polen und ist Holocaus tüberlebender. Er war ein ausgezeichneter Schüler am Hebräischen Gymnasium seiner Heimatstadt und hatte die Absicht, danach an der Hebräischen Universität Jerusalem zu studieren. Sein Vater überwies dafür an die Universität im Juni 1939 die Studiengebühren für zwei Jahre. mehr»
Im Schabbatjahr herrscht alles andere als Ruhe
Eigentlich sollte es ein Jahr werden, in welchem dem Land Ruhe gegönnt wird, in Übereinstimmung mit dem biblischen Gebot, alle sieben Jahre vom Bearbeiten des Bodens abzusehen. Doch von Ruhe kann keine Rede sein. Zwischen Synagoge und Staat hat sich ein handfester Streit zusammengebraut. mehr»
Jüdische Identität in der Schule
Eine Gruppe Kinder umlagert in Begleitung ihrer Eltern die Windmühle im luxuriösen Jemin Mosche-Viertel in Jerusalem. Sie lauschen aufmerksam einem fesselnden Vortrag über Moses Montefiore, der dieses erste Stadtviertel außerhalb der Stadtmauern Jerusalems im Jahr 1891 gründete. mehr»
Weg mit dem (koscheren) Speck!
Anders als all die modernen Fitnesscenter, die überall in der westlichen Welt wie Pilze aus dem Boden schießen, kann sich ein Jerusalemer Center rühmen, das erste orthodoxe Fitnessstudio mit sittsam gekleideter Kundschaft und Gebetbüchern anstelle von Muskelmagazinen zu sein, das zudem die gesamte Bandbreite an Trainingsmethoden bietet. mehr»
Die Ausstellung „Vom Hekdesch zu Hightech“
Das Jüdische Krankenhaus Berlin, das älteste konfessionelle Krankenhaus der Stadt, feierte kürzlich sein 250-jähriges Bestehen. Mit einer Wanderausstellung, die im April im Jerusalemer Shaare-Zedek-Krankenhaus eröffnet wurde, spiegelt sich in der langen Chronologie des Krankenhauses auch die Geschichte der Juden in Berlin wider. mehr»
Pessachweizen
Eine Gruppe orthodoxer Juden erntet Weizen in der Nähe von Modi‘in. mehr»
Regeln für züchtige Kleidung
Seit dem 21. Mai gelten neue Regeln für züchtige Kleidung innerhalb der orthodoxen jüdischen Bevölkerung. Die Richtlinien wurden vom neuen Rabbinatsgericht verordnet. So muss beispielsweise ein Rock mindestens zehn Zentimeter über die Knie fallen, und zwar auch bei sitzender Haltung. mehr»
„Mars“ bleibt koscher
Es waren zunächst schlechte Nachrichten für Liebhaber koscherer Schokolade: Die britische Firma Masterfoods hatte bekanntgegeben, dass seit Beginn des Monats Mai tierische Produkte bei der Herstellung beliebter Schokoladenriegel wie Mars, Bounty und Snickers verwendet würden. mehr»
Bibel zurückgegeben
Im Jahr 1947 verurteilten die Briten Mosche Barazani und Meir Feinstein, beide waren 19 Jahre alt und Mitglieder einer jüdischen Untergrundorganisation, zum Tode. mehr»
Kinder beten gegen Ahmadinedschad
Rabbiner David Batzri, ein Kabbalist, initiierte eine Kampagne, in der 10.000 Kinder während einer Kundgebung gegen den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad beteten. Die Kundgebung fand kurz vor dem Purimfest statt. mehr»
Gusch-Katif-Siedler noch immer ohne Arbeit
Die Regierung behauptet, dass 75 % der im Jahr 2005 auf Betreiben Scharons aus dem Gusch-Katif-Siedlungs block im Gazastreifen vertriebenen jüdischen Siedler, die nun über das ganze Land verstreut sind, bereits eine neue Arbeitsstelle gefunden haben. mehr»
Purim 5767/2007
Das diesjährige Purimfest fiel auf den 4. und 5. März. Die vier Gebote (Mitzwot) des Festes sind das Lesen der Megillat Esther (das Buch Esther), verschiedene Lebensmittel an Freunde verschenken (Mischloach Manot), Geschenke an Bedürftige verteilen (Matanot La’Evjonim) und eine fröhliche und reichliche Mahlzeit abhalten. mehr»
Bnei Brak und seine Juden
In der Haredi (ultra-orthodoxen) Stadt Bnei Brak nahe Tel Aviv kann man sicher sein, dass alles koscher ist, selbst die Buslinien. Männer und Frauen warten separat an der Bushaltestelle, und auch während der Fahrt hat alles seine Ordnung: Frauen sitzen im hinteren Teil des Busses, Männer vorn. mehr»
Chanukka 5767
Das jüdische Lichterfest Chanukka fällt in diesem Jahr in die Zeit vom 15. bis 23. Dezember. Im jüdischen Kalender beginnt es am 25. Kislew und endet am 2. Tewet. Am ersten Abend wird ein einzelnes Licht angezündet, am zweiten zwei und so fort, bis am achten Tag alle acht Lichter erstrahlen. mehr»
Lebensrettende Bibel
Die Chabad-Lubawitscher Chassidim veröffentlichten kürzlich auf ihrer Webseite die schier unglaubliche, aber wahre Begebenheit, die dem Reservisten Jossi Vaknin während des Libanonkriegs widerfuhr. mehr»
Schawuot - Eine Zeit der Offenbarung und Neugeburt
Wussten Sie, dass innerhalb der 50 Tage zwischen dem Passahfest, welches an den Auszug aus Ägypten erinnert, und dem Wochenfest Schawuot alle israelischen Nationalfeiertage stattfinden? Auf die zwei Trauertage Jom HaShoa und Jom HaSikkaron folgen die zwei Freudentage Jom HaAtzma’ut und Jom Jeruschalajim. mehr»
Neues Rabin-Zentrum
Anläßlich des zehnten Todestages Jitzchak Rabins wurde vor kurzem das neue Rabin-Zentrum in Tel Aviv eingeweiht. Es wurde im Stil der amerikanischen Präsidentenbibliotheken eingerichtet. In diesem gibt es ein Museum, ein Archiv, ein akademisches Forschungsinstitut und eine Bildungsabteilung. mehr»
Berg-Beerdigung
Land ist kostbar im so kleinen Heiligen Land und Sparsamkeit auf allen Ebenen ist die Devise. Da sich der Plan für Etagenbeerdigungen, der vor einiger Zeit vorgeschlagen wurde, inzwischen zerschlagen hat, wird nun weiter nach Lösungen für den Platzmangel im Beerdigungswesen gesucht. mehr»
Zweigstelle des orthodoxen Frauenhauses
In einer Stadt in Zentralisrael wurde nun die erste Zweigstelle des Jerusalemer Frauenhauses „Bat-Melech“ für jüdisch-orthodoxe Frauen, die von ihren Ehemännern misshandelt werden, eingeweiht. mehr»
Haarspende für krebskranke Kinder
Die Hilfsorganisation für krebskranke Kinder, Zichron Menachem, stellt ihren Schützlingen Perücken zur Verfügung, wenn nach der Chemotherapie die Haare ausfallen. mehr»
Papst in Synagoge
Es war ein historischer Moment, als das Schofarhorn ertönte, das sonst nur zum jüdischen Neujahr oder zu Jom Kippur geblasen wird, und Papst Benedikt XVI. als zweiter Papst, der je eine Synagoge betreten hat, neben einer riesigen Menorah im jüdischen Gotteshaus der ältesten jüdischen Gemeinschaft in Köln Platz nahm. mehr»
Wunder in Gusch Katif
„Und du sollst sie binden zum Zeichen an deinen Arm und als Merkzeichen zwischen deine Augen legen, auf daß eure Tage und die Tage eurer Söhne im Lande, das euch der HErr für alle Tage zugeschworen hat...“. mehr»
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