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Montag, 19. November 2007
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Künstliche Korallenriffe ins Rote Meer
Die schönen Korallenriffe von Eilat sind durch die zahlreichen Taucher gefährdet.
Die Naturfreude beschädigen vielfach unabsichtlich die Korallen. Es wurden daher
Forschungsarbeiten durchgeführt, die zum Ziel haben, künstliche Riffe ins Leben
zu rufen.
Im April dieses Jahres wurde das Projekt „Tamar- Riff“ in Angriff genommen,
nachdem zuvor von der Naturschutzbehörde die „Grundsteine“ auf dem Meeresgrund
gelegt wurden. Man entwickelte dafür Betonklötze in einer speziellen Form, um
dadurch Fische anzulocken.
Die Aktion wurde bereits mit Erfolg gekrönt, denn einige Fischarten und
wirbellose Meerestiere haben die Attrappen bereits als ihr Zuhause „erobert“.
Darüber hinaus sind diese künstlichen Bänke auch als Anziehungspunkt für Taucher
gedacht, um den Besucherdruck auf die natürlichen Korallenriffe bei Eilat zu
vermindern.
Zwischen dem jüdischen Neujahrsfest und dem Versöhnungstag pflanzten Taucher die
ersten Korallen, die vorher unter optimalen Bedingungen und mit beschleunigtem
Wachstum außerhalb des Meeres gezüchtet wurden, nach genauem Plan an.
Foto: Taucher der Universität pflanzen Korallen im Tamar-Riff;
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